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LED-Lampen: Lichtfarbe, Farbtemperatur und Helligkeit

Von: Redaktion LfU Bayern - Bayerisches Landesamt für Umwelt

Standardbeleuchtung ist heute die LED-Lampe. Schon seit einigen Jahren sind andere Lampen, wie Glühbirne, Halogen- und Kompaktleuchtstofflampen (sogenannte Energiesparlampen) aufgrund ihrer niedrigen Energieeffizienz oder des Quecksilbergehalts aus dem Handel verschwunden. Im Vergleich zur Glühbirne sollten Sie beim Kauf von LED neben der Helligkeit vor allem auf die Lichtfarbe oder Farbtemperatur achten.

Von der Kerze zur LED Lampe

 

In diesem Beitrag finden Sie

  • Eine Frage der Lichtfarbe oder Farbtemperatur
  • Helligkeit
  • Warum es die Glühbirne nicht mehr gibt

Eine Frage der Lichtfarbe oder Farbtemperatur

Die Lichtfarbe oder Farbtemperatur (Einheit Kelvin) von Glühbirnen ist von Haus aus „warmweiß“, weil bei ihnen ein Draht rot-gelb glüht. Um bei LED weißes Licht zu erzeugen, müssen Fluoreszenzfarbstoffe eingesetzt werden. Von ihnen hängt die Farbtemperatur ab.

Im Wesentlichen unterscheidet man bei der Farbtemperatur zwei Bereiche:

Zwischen 2.500 und 3.000 Kelvin gilt sie als warmweiß. In diesen Bereich fällt mit etwa 2.700 Kelvin auch die Glühbirne. Diese Farbtemperatur ist für die Beleuchtung von Wohnräumen gut geeignet.

Farbtemperaturen zwischen 4.000 und 6.500 Kelvin werden als „weiß oder neutralweiß“ bis "tageslichtweiß" oder "kaltweiß“ bezeichnet. Licht dieser Farbtemperatur ist für den Arbeitsbereich (zum Beispiel Büros, Werkstätten, Fabrikhallen) besonders gut geeignet, da es beim Menschen die Konzentration fördert und die Produktion des Schlafhormons Melatonin verringern kann. Im Schlafbereich sollte daher auf warmweiße Lichtfarben zurückgegriffen werden.

Helligkeit von LED-Lampen: Lumen und Watt

Die Helligkeit (Einheit Lumen) hängt von der Leistungsaufnahme in Watt ab. LED-Lampen liefern bei deutlich geringerer Wattzahl und damit deutlich geringerem Stromverbrauch dieselbe Helligkeit wie Glühbirnen.

Ein Beispiel: Um eine herkömmliche 60-Watt-Glühlampe mit einer Helligkeit von 730 Lumen zu ersetzen, kann auf eine Leuchtdiode mit 5-7 Watt zurückgegriffen werden.

Warum es die Glühbirne nicht mehr gibt

Die Glühbirne ist im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln ein „Stromfresser“. Nur fünf Prozent der Energie werden in Licht umgewandelt, die restlichen 95 Prozent in Wärme. LED-Lampen wandeln dagegen etwa 10 mal so viel Strom in Licht um.

Die EU-Energiekommission hatte daher mit dem Ziel, die Energieeffizienz zu steigern und die Beleuchtungstechnik an den Stand der Technik anzugleichen, beschlossen, Glühlampen und weitere Lampen schrittweise nicht mehr im Handel zuzulassen. So sind auch Halogenlampen zunehmend nicht mehr erhältlich, denn diese weisen nur eine gering verbesserte Effizienz gegenüber Glühbirnen auf.


Bildnachweis: (Leuchtmittel Entwicklungsstufen) © vladimirfloyd- Fotolia.com

Mehr zum Thema

  • EU-Energielabel: Lichtquellen
  • Verbraucherzentrale Bayern: Leuchten als Wegwerfprodukt
  • Entsorgung - Sammelstellensuche bei Lichtzeichen.de
  • Umweltbundesamt: Energiesparen im Haushalt
  • Energie-Atlas Bayern: Beleuchtung

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Stand: 15.10.2025
Autor: Martina Reinwald - Landesamt für Umwelt
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