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4 Tipps zum Energiesparen: Duschen und Baden

Von: Referat 37 und 36, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Illustration eines duschenden Mannes; Copyright Panthermedia

Wussten Sie, dass wir den größten Teil unseres täglichen Warmwasserverbrauchs für die Körperpflege verwenden? Duschen, Baden, Hände waschen – dafür verbrauchen wir 36% des Wassers, das wir täglich nutzen. Warmes Wasser kostet Energie. Die gute Nachricht: Mit einfachen Maßnahmen kann man den Energieverbrauch oft stark senken – zum Beispiel beim Duschen.

 

1. Duschen statt baden

  • Für ein Vollbad in einer Standard-Badewanne brauchen Sie 150 bis 180 Liter Warmwasser. Das ist bereits mehr als der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch pro Kopf und Person.

  • Mit einem normalen Duschkopf (Durchfluss von 10-14 Litern pro Minute) verbrauchen Sie für einmal 5 Minuten Duschen 60 Liter Wasser, also weniger als die Hälfte.

2. Sparduschkopf anbringen

  • Mit einem Sparduschkopf können bis zu 30% Warmwasserkosten und rund 250 Euro pro Jahr und Kopf gespart werden. Im Vergleich: Ein Sparduschkopf spart so viel Energie wie 29 Energiesparlampen (Quelle: Umweltbundesamt).

  • Bei einem durchschnittlichen Duschkopf fließen 10-14 Liter Wasser pro Minute durch die Brause. Bei einer Regendusche sind es sogar 20 Liter. Ein guter Sparduschkopf verbraucht nur 6-8 Liter pro Minute.

  • Das Duschgefühl bleibt erhalten: Der Sparduschkopf mischt in den meisten Fällen Luft zum Wasser, wodurch die Wassermenge, die erhitzt werden muss, reduziert wird. Die Kraft des Duschstrahls bleibt jedoch fast gleich.

3. Kürzer duschen

  • Duscht man 10 Minuten mit einem normalen Duschkopf, braucht man bis zu 140 Liter heißes Wasser. Duscht man nur 5 Minuten, halbiert sich der Warmwasser- und somit der Energieverbrauch.

  • Stellen Sie während des Einseifens das Wasser in der Dusche ab. Durch Einbau eines Duschstopps bleibt währenddessen die Wassertemperatur erhalten.

4. Zusätzlich: Wassertemperatur reduzieren

  • Duschen Sie nicht wärmer als nötig.

  • Wenn Sie die Wassertemperatur beim Duschen um nur 1 Grad senken (z.B. 38°C statt 39°C), sparen Sie pro Grad und Person im Haushalt 13 Euro im Jahr.

  • Bei einem Boiler können Sie die allgemeine Warmwassertemperatur von 70°C auf 60° C senken. (Vorsicht: Unter 60° C sollten Sie die Temperatur vor allem bei elektrischen Speichern nicht dauerhaft senken, um das Risiko von gesundheitsgefährdenden Legionellen auszuschließen.)

Mehr zum Thema

  • Energiesparen im Haushalt (Umweltbundesamt)
  • Mit Big Points klimafreundliche Konsumentscheidungen treffen (Umweltbundesamt)
  • Duschrechner der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
  • Sparduschkopf im Test: Wie viel spart er wirklich?
  • Infos zu Warmwasser (Umweltbundesamt)
  • Unabhängige Energieberatung in Bayern

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Sollten noch Fragen zu Ihrem konkreten Sachverhalt verbleiben, wenden Sie sich bitte an die unter Service genannten Anlaufstellen.

Stand: 10.10.2022
Autor: Referat 36 - Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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