Sie fahren nur dann SICHER mit einer auf Ihre individuellen Werte eingestellten Bindung
Ist Ihre Bindung vor dem Saisonstart nicht eingestellt worden, kann für die erste Auslösung ein weit höheres Drehmoment erforderlich sein als durch die Einstellung vorgegeben ist, d.h. die Bindung öffnet sich bei einem Sturz zu spät.
Lassen Sie Ihre Bindung von einem Fachgeschäft einstellen!
Es gibt zwei zulässige Methoden
Das Personal sollte Ihnen die Einstellmethode erklären können:
Bei jeder Methode benötigt das Fachgeschäft Ihr Alter und Ihr Geschlecht, ferner ist festzulegen welcher Typ von Skifahrer Sie sind (z.B. sportlicher oder eher langsamer Fahrer). Ein korrekt arbeitendes Fachgeschäft wird zur Einstellung beide Skischuhe einfordern. Über die Schuhsohlenlänge kann anhand der Einstelltabelle der sog. Voreinstellwert ermittelt werden.
Der Voreinstellwert ist ein Ausgangswert, der auf den Bindungsskalen Ihrer Ski vor der Messung auf dem Prüfgerät eingestellt werden muss.
Achtung: Liegt dieser Wert am oberen bzw. unteren Grenzbereich der Skala kann diese Bindung möglicherweise nicht mehr sicherheitsgerecht eingestellt werden.
Bei einem Neukauf sollte der einzustellende Wert idealerweise im Mittelbereich der Skalierung liegen, bei Kindern und Jugendlichen etwa im unteren Drittel.
Bei Übergabe der eingestellten Ski ist das Fachgeschäft verpflichtet, Ihnen einen, unabhängig von der Einstellmethode, vollständigen Nachweis über die erfolgreiche Einstellung auszuhändigen (Original).
Der Einstellnachweis (Einstellkarte) ist vollständig, wenn folgende Daten festgehalten sind:
Lassen Sie sich die Bedeutung der Links-Rechts-Kennzeichnung erklären.
Es muss Ihnen die Bedienungsanleitung einer neu erworbenen Bindung ausgehändigt werden.
Zu Ihrer Sicherheit bieten wir Ihnen die aktuelle Liste der vom Deutschen Skiverband (DSV) aktiv jährlich überprüften Sportfachgeschäften - DSV-SKI-PROFI