Die Auswirkungen der Empfangsqualität auf die Strahlenexposition (insbesondere des Kopfbereiches) beim Mobilfunktelefonat werden häufig unterschätzt!
Wer hat dieses Mobilfunkszenario nicht schon einmal erlebt:
"Hallo, Hallo ... Wie bitte? Moment - ich gehe an einen anderen Standort; habe gerade ein ganz schlechtes Netz!"
Ist ein "schlechtes Netz" einfach nur lästig oder auch belastend?
Herrschen während eines Gespräches gute Empfangsbedingungen (Empfangsskala auf dem Handy überwachen) entsteht beim Telefonat eine geringe Strahlenexposition, da das Handy seine Leistung auf den jeweils niedrigst möglichen Wert einregelt.
Herrschen während eines Gespräches schlechte Empfangsbedingungen (Empfangsskala auf dem Handy überwachen) regelt das Gerät seine Leistung nach oben und erzeugt so eine z. T. wesentlich höhere Belastung.
Thermische Wirkung:
Erwärmung des Gehirns bleibt unter 0,2 Grad.
Athermische Wirkungen:
Störung von elektronischen Geräten.
Beispiele:
Herzschrittmacher bis ca. 25 cm, Medizingeräte bis ca. 2 m Abstand.
Neuere Körperhilfen mit dem CE-Zeichen haben eine höhere Störfestigkeit gegenüber Handys.
Die lokale Spezifische Energie-Absorptions- Rate SAR (Einheit: Watt/kg) darf 2 Watt/kg nicht überschreiten. Typische SAR-Werte beim Telefonieren (gute Netzqualität): 0,3 Watt/kg (D-, E-, UMTS-Netz) 0,05 Watt/kg (DECT).
Soweit möglich, sollte danach gestrebt werden, die Hochfrequenz-Belastung zu minimieren.
Folgende Faktoren senken die Strahlenexposition beim Telefonieren: