Bayerisches Staatsministerium der
Justiz und für Verbraucherschutz

Giftige Pflanzen

Von: Redaktion VIS-Produktsicherheit - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Nicht alles ist bekömmlich!
Nicht alle Beeren und Früchte sind unbedenklich essbar!

Giftige Pflanzen finden sich im Garten und in der Natur. Hier erhalten Sie Informationen über Unterscheidungsmerkmale und vorbeugende Maßnahmen an die Hand.

Verantwortungsbewusste Eltern klären ihre Kinder frühzeitig auf, dass es Pflanzen und Früchte gibt, die man wegen ihrer Giftigkeit nicht in den Mund nehmen und erst recht nicht essen darf. Sie warnen vor giftigen Pflanzen wie z. B. Goldregen, Seidelbast, Engelstrompete, Tollkirsche, Pfaffenhütchen, Oleander, Eibe, Schneebeere, Maiglöckchen, Sommerflieder und Cotoneaster.

Im allgemeinen sind von einer giftigen Pflanze alle Teile (Früchte, Samen, Blüten, Blätter, Zweige) giftig; der Unterschied liegt meist nur im Grad der Giftigkeit.

Deshalb: Besser keine giftige Pflanzen im Garten!

Eibe:
Stark giftig, alle Pflanzenteile - besonders die Nadeln

Eiben-Nadeln


Schneebeere (Knackbeere, Knallerbse):
Giftig (Beeren)

Knallerbse


Pfaffenhütchen:
Stark giftig, alle Pflanzenteile - besonders die Früchte

Pfaffenhütchen


Cotoneaster (Zwergmispel):
Wenig giftig, alle Pflanzenteile - besonders die Beeren

Contoneaster


Goldregen:
Sehr stark giftig, alle Pflanzenteile - besonders die bohnenähnlichen Schoten

Goldregen


Sommerflieder (Schmetterlingsstrauch):
Wenig giftig, alle Pflanzenteile - besonders die Blätter und Samen

Sommerflieder


Oleander:
Stark giftig, alle Pflanzenteile

Oleander


Seidelbast:
Sehr stark giftig, alle Pflanzenteile - besonders die roten Beeren und die Rinde

Seidelbast


Engelstrompete:
Sehr stark giftig, alle Pflanzenteile

Engelstrompete

Die Bilder dieses Artikels wurden uns mit freundlicher Unterstützung und Beratung durch den Botanischen Garten München-Nymphenburg (Frau Oberkonservatorin Dr. Ehrentraud Bayer, Frau Ursula Rothe, Fotograf: Herr Franz Josef Höck) überlassen.