Ob Garten, Balkon oder Terrasse, diese Orte sind für uns und unsere Familie Horte der Entspannung, des Vergnügens, des Beieinanderseins. Was haben dort Gifte und Gefahren zu suchen?
Aus Gründen der Übersichtlichkeit haben wir drei Themengruppen (Chemikalien, Pflanzen, Tiere) gebildet.
Zusätzlich zu den schon im Beitrag "Giftgefahren im Haus" angesprochenen Pestiziden soll an dieser Stelle noch auf eventuell vorhandene Mittel zur Desinfektion von Badewasser hingewiesen werden, die wegen ihrer Reiz- bis Ätzwirkung mit Vorsicht zu handhaben sind und auf keinen Fall in Kinderhände gehören.
Pflanzendünger ist meist nicht allzu giftig, kann aber bei Verschlucken durchaus zu Magen-Darmbeschwerden führen.
Schutzmaßnahmen:
Kinder erleben den Garten meist auch als Quelle wohlschmeckender oder zumindest essbarer Produkte, wissen aber oft nicht, dass nicht alle "attraktiven" Pflanzen und Pflanzenteile bekömmlich sind. Daher sollten Anpflanzungen überlegt vorgenommen und überprüft werden (siehe Beitrag Giftgefahren im Haus und Beitrag Giftige Pflanzen), um Vergiftungen zu vermeiden.
Schutzmaßnahmen:
Bienen, Wespen und Hornissen stellen eine deutliche Gesundheitsgefährdung dar. Schon ein einziger Stich bereitet bekanntermaßen erhebliche Beschwerden (und ist im Mund unter Umständen lebensgefährlich), mehrere Stiche können besonders bei kleinen Kindern zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Besteht bereits eine Insektengiftallergie, sollte bei einem Aufenthalt im Freien (eventuell auch im Haus) eine geeignete Notfallausrüstung bereitliegen (Rücksprache mit dem Arzt). Schlangen sollten vorsichtshalber nicht angefasst werden.
Schutzmaßnahmen: