Hier erhalten Sie allgemein verständliche Beschreibungen von Fachbegriffen und Abkürzungen für das VIS-Modul Produktsicherheit - Technik und Chemie.
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Das Kürzel steht für "Antiblockiersystem".
Funktionsprinzip: Mit blockierenden Rädern bei einer Vollbremsung behält das Auto unbeirrbar seine Richtung bei.
ABS regelt den Bremsdruck exakt so, dass die Räder gerade noch nicht blockieren - damit bleibt die Lenkfähigkeit erhalten.
VIS-Artikel: "Elektronische Bremsregelsysteme"
Seil durch Zug an einem Seilende (des Doppelstranges) durch die Umlenkung und ggf. Zwischensicherung ziehen.
Acceptable Daily Intake
Wörtlich: "zulässige tägliche Aufnahme".
International gebräuchliche Bezeichnung für die täglich duldbare Menge eines Schadstoffes, die vom Menschen lebenslang ohne Schädigung der Gesundheit (nach heutigem Wissen) aufgenommen werden kann. Für die Berechnung der täglichen Aufnahme durch den Erwachsenen wird ein durchschnittliches Körpergewicht von 60 kg angenommen.
Der ADI-Wert wird durch Langzeittierversuche experimentell ermittelt.
Tolerable Weekly Intake
tolerierbare wöchentliche Aufnahme
Provisional Tolerable Weekly Intake
Vorläufig duldbare wöchentliche Aufnahmemenge
Verfahren, in dem eine maßgebliche (meist staatliche) Stelle formell anerkennt, daß eine Konformitätsbewertungsstelle (z.B. TÜV) oder Person kompetent ist, bestimmte Aufgaben (z.B. Produktprüfungen) auszuführen.
In Deutschland unterscheidet man zwischen dem gesetzlich geregelten und dem gesetzlich nicht geregelten Bereich. Im gesetzlich geregelten Bereich spricht man dann von Benannten Stellen.
In Deutschland ist für die Akkreditierung der Benannten Stellen bei technischen Produkten die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) zuständig.
ZLS: Antragsverfahren der Akkreditierung
ZLG: Akkreditierung von Zertifizierungsstellen; Ablauf des Akkreditierungsverfahrens
Alphastrahlung ist eine ionisierende Strahlung, die beim radioaktiv en Zerfall auftritt. Aufgrund ihrer Ladung und relativ großen Masse haben Alphateilchen nur eine sehr geringe Eindringtiefe in kompakte Materie, z.B. nur in die oberen Hautschichten des Menschen. Dagegen ist ein durch Einatmen oder Aufnahme mit der Nahrung eingelagertes Alphateilchen sehr schädlich. Insbesondere die Anreicherung eines mit Alphastrahlung zerfallenden Isotops in einem Organ führt zu einer hohen Belastung, da die Strahlung ihre schädigende Wirkung auf kleinem Raum ausüben kann.
Die ca. 0,2 mm große Alveolen (auch Lungenbläschen) sind jener Teil der Lunge, in der der Gasaustausch bei der äußeren Atmung erfolgt.
Als Amine bezeichnet man basische, organische Abkömmlinge (Derivate) des Ammoniaks (NH3). Man teilt die Amine, je nachdem wie viele Wasserstoff-Atome des Ammoniaks gegen organische Molekülgruppen ausgetauscht wurden, in verschiedene Gruppen ein.
Einheit der elektrischen Stromstärke (Einheitszeitchen = A).
(griechisch asbestos etwa: unzerstörbar, unvergänglich, unauslöschlich) ist ein Sammelbegriff für natürlich vorkommende faserförmige mineralische Silikatmaterialien. Die Faser aus Hornblende (Krokydolith) ist bläulich, die Faser aus Serpentin (Chrysotil) ist weiß oder grün.
Es wurde in mehr als 3000 Produkten eingesetzt: Dachplatten, Dachverkleidungen, Dachwellplatten, für Rohrverkleidungen und Wandverkleidungen, für Brems- und Kupplungsbeläge, in Schutzanzügen, Isolierungen und Filtern, in Nachtspeicherheizungen ...
In den USA wurden im Jahre 1973 eine Million Tonnen Asbest verbraucht.
Kleinste Einheit eines chemischen Elements. Die Materie besteht aus Atomen, die sich aus dem Atomkern (Protonen und Neutronen) und der Elektronenhülle (um den Atomkern kreisende Elektronen) zusammensetzt.
Der Ski neigt aufgrund seiner Konstruktion (z. B. breite u. weiche Schaufel) besonders im Tiefschnee eher zum Aufsteigen als zum Wegtauchen, oder im Fachjargon "Bohren".
Azofarbstoffe bilden zahlenmäßig die größte Gruppe der Farbstoffe. Das charakteristische Strukturmerkmale der Azofarbstoffe ist die Azogruppe –N=N–, die zwei Aromaten-Reste verbindet. Azopigmente werden synthetisch hergestellt und haben kraftvolle Farben.
Gesundheitsgefährdung
Azofarbstoffe selber sind im allgemeinen nicht gesundheitsgefährlich. Einige können jedoch unter Umständen aromatische Amine freisetzen, die wiederum als krebserzeugend bzw. giftig einzustufen sind. Diese aromatischen Amine können durch Speichel oder Schweiß gelöst werden (z. B. aus farbigen Textilien) und in den Körper gelangen. Auch pseudoallergische Reaktionen sind möglich.
Verwendung
Die Azofarbstoffe werden zum Färben von Wolle, Baumwolle, Zellwolle, Seide, Kunstseide, Hanf, Jute, Leinen, Ölen, Fetten, Wachsen, Stroh, Holz, Papier usw. benutzt. Einzelne Azofarbstoffe sind als Lebensmittelfarben zugelassen, die Verwendung geht aber zurück. Azofarbstoffe, die erwiesenermaßen giftige bzw. krebserzeugende Amine freisetzen können, sind in Deutschland für Bedarfsgegenstände wie Textilien, Schmuck oder Kosmetikartikel verboten.
Becquerel ist die SI-Einheit der radioaktiven Aktivität.
1 Bq = 1 s-1, also ein Zerfall eines instabilen Atoms pro Sekunde.
Die alte Einheit für die Radioaktivität war Curie: 1 Ci = 3,7 · 1010 Bq.
Typische Aktivitätswerte
Der erwachsene Mensch: 3.000 Bq bis etwa 20.000 Bq
Kalium-40 im menschlichen Körper: 5.000 Bq
1 kg Kaffee: 1.000 Bq
Ionisationsrauchmelder: 30.000 Bq
1 kg Uran: 10 MBq
Radon in Raumluft: Mittelwert 50 Bq/Kubikmeter
Aktivitätswerte künstlich freigesetzter Radioaktivität
geschätzte Freisetzung von Radioaktivität beim Reaktorunfall von Tschernobyl: 3,6 · 1018 Bq
Befähigte Person ist nach § 2 Abs. 7 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) jemand, der durch seine Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur vorgesehenen Prüfung verfügt.
siehe: notyfied body
Benzo(a)pyren (BaP) ist ein polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff. BaP wirkt reproduktionstoxisch (fortpflanzungsgefährdend), mutagen (erbgutverändernd) und kanzerogen (krebserzeugend) sowie sensibilisierend (allergieauslösend) bei Hautkontakt.
Benzol ist als Bestandteil von Mineralölen, Benzin, Kokereiprodukten, als Ausgangs- und Zwischenprodukt der chemischen Industrie und als Laborchemikalie weit verbreitet. Aus dem Kraftfahrzeugverkehr, der Chemie und Petrochemie, den Kokereien, der Lagerung, dem Umschlag und dem Transport von Benzin gelangt Benzol in die Atmosphäre.
Der Benzolgehalt der Luft geht zu mehr als 90% auf die Kraftfahrzeug-Emissionen zurück. Die entscheidende Reduktion der Benzolemission wird durch den Einsatz des geregelten Drei-Wege-Katalysators erreicht. Dementsprechend sinken die Benzol-Konzentrationen in der Luft seit einigen Jahren.
Benzol ist leicht entzündlich. Es ist kanzerogen und beim Einatmen giftig.
Weitergehende Informationen zu Benzel beim Bayer. Landesamt für Umwelt
Seitlich an den Segmenten der Diamantbeschichtung erkennbar!
Alle diamantgebundenen Trennscheiben werden vom Hersteller vor der Auslieferung angeschliffen, um die Diamanten an der Oberfläche freizulegen.
Wird gegen die Drehrichtung der Anschleifspur (Schweif) aufgespannt, reißen die Diamanten aus und die Scheibe wird stumpf.
Anreicherung einer Substanz aus dem umgebenden Medium (über Haut, Kieme oder Lunge von einzelnen Organismen)
Anreicherung eines Stoffes aus der Nahrung (über die Nahrungskette auf höhere trophische Ebenen).
Bitumen kommt in der Natur als Bestandteil von Asphalten und Asphaltgesteinen vor, die sich in langen geologischen Zeiträumen durch Verdunsten der leichte siedenden Anteile des Erdöls gebildet haben.
Bitumen ist ein schmelzbares, hochmolekulares Kohlenwasserstoff-Gemisch, welches nach den Ergebnissen aus Tierversuchen als krebserzeugend für den Menschen anzusehen ist (krebserzeugend nach Kategorie 2).
Umweltzeichen, das zur Kennzeichnung von Produkten dient, die im Vergleich zu anderen Gütern mit demselben Gebrauchszweck als umweltfreundlich zu bezeichnen sind.
Physiologische Einschränkung des Stoffaustausches zwischen Blutgefäßen und Nervengewebe im Zentralnervensystem
Kapillarblut aus der Fingerspitze soll bei gesunden Personen im nüchternen Zustand max. 100mg/dl Zucker aufweisen, nach dem Essen darf er auf 180mg/dl ansteigen.
2 bis 3 mit Wurfleinen gekoppelte Kugeln wickeln sich beim Auftreffen um das Ziel; Jagd-Schleuderwaffe südamerikanischer Indianer.
Das bedeutet eine ausgeprägte Tauglichkeit der Ski in möglichst vielen unterschiedlichen Anwendungsbereichen.
Es handelt sich hierbei um ein unerwünschtes Nachlassen der Bremswirkung eines mechanischen Bremssystems durch Wärme(englisch: to fade = dahinschwinden). Beim Motorrad lässt sich der Bremshebel spürbar immer weiter anziehen . Dabei kann sich nach mehrmaligem oder längerem Bremsen der Bremsweg dramatisch verlängern , was sogar bis zum kompletten Versagen des Bremssystems führen kann.
Farbloses und fast geruchloses, hochentzündliches Gas, das im Rahmen der Erdöl- und Erdgasverarbeitung in großen Mengen gewonnen wird. Butan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff (= chemische Verbindung, die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome im Molekül enthält) mit 4 Kohlenstoff-Atomen. In hohen Konzentrationen wirkt das Gas narkotisierend und erstickend. Butan-Luft-Gemische sind zudem explosionsfähig. Da Butan eine höhere Dichte als Luft aufweist, kann es sich im Bodenbereich und in Vertiefungen ansammeln. Unter geringem Überdruck lässt sich Butan verflüssigen. Butan wird vor allem als Brennstoff (auch im Gemisch mit Propan: Flüssiggas) und Treibgas verwendet.
krebsauslösend; eine Substanz, die Krebs auslösen kann.
Chromate sind Salze der Chromsäure H2CrO4, leiten sich vom Chromtrioxid CrO3 ab, das gleichzeitig das Säureanhydrid darstellt. Wurden teilweise als Korrosionsschutzmittel (Pigmente) eingesetzt.
Chromate sind neben anderen Faktoren verantwortlich für die Ausbildung des bekannten Zementekzems, auch „Maurerkrätze“ genannt, eine besondere Form eines allergischen Kontaktekzems: Zement ist stark alkalisch (=basisch; pH-Wert 7 bis max. 14) und kann die Haut verätzen. Zudem schädigen die Zementpartikel die Haut, indem sie die obere Hautschicht aufscheuern.
Ein Chromatogramm ist ein Konzentrationsprofil der zu trennenden Stoffe, bei dem Angaben zur qualitativen und quantitativen Zusammensetzung des Stoffgemischs verfügbar gemacht werden.
CE = Communautés Européennes = Europäische Gemeinschaften
Die CE-Kennzeichnung besagt, dass das Produkt, an dem es angebracht ist, die Anforderungen aller einschlägigen EG-Richtlinien erfüllt.
VIS-Artikel:
"Die Bedeutung von Prüfzeichen auf Produkten:
CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen"
classification, labelling and packaging of substances and mixtures (mehr dazu im Artikel "GHS")
CSR steht für "Corporate Social Responsibility" bzw. auf deutsch übersetzt "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen".
Damit wird das freiwillige Engagement von Unternehmen bezeichnet, ihre Aktivitäten über die gesetzlichen Vorgaben hinaus sozial und umweltgerecht auszurichten. CSR umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von Produkten, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.
Mehr dazu finden Sie im Artikel "Kleidung aus aller Welt - fair für alle?"
Abkürzung für englisch Digital Enhanced Cordless Telecommunications; einheitlicher europäischer Standard für digitale schnurlose Telefone und kleinzellige mobile Kommunikationssysteme, der 1992 eingeführt wurde.
Unschädlichmachen von Krankheitserregern (Bakterien, Viren, Pilzen, Einzellern).
Maßeinheit für Signalpegel und Pegelverhältnisse, abgekürzt dB.
Dezibel sind eine logarithmische Einheit, d.h. ein Sprung von drei Dezibel entspricht in der Realität einer Verdopplung/Halbierung (68 dB ergeben also doppelt so viel wie 65 dB).
Die zugrunde liegende Einheit "Bel" ist nach Alexander Graham Bell (USA, 1847-1922) benannt !
Farbloses, ätherisch riechendes, hochentzündliches Gas. In hohen Konzentrationen wirkt das Gas narkotisierend und erstickend. Dimethylether-Luft- Gemische sind zudem explosionsfähig. Da Dimethylether eine höhere Dichte als Luft aufweist, kann es zu einer Anreicherung im Bodenbereich und in Vertiefungen kommen. Unter geringem Überdruck lässt sich das Gas verflüssigen. Dimethylether wird unter anderem Kältemittelgemischen zugesetzt und als Treibgas verwendet.
Messgerät zur Bestimmung der Dosis einer ionisierenden Strahlung.
Zeitlich eingeschränkter Sendemodus während der Sprechpausen. Statt 217 Pulsen pro Sekunde werden dann nur 2 bzw. 8 Pulse pro Sekunde übertragen.
Duroplaste sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können.
Beim Aushärtungsprozess bilden sich lineare Kettenmoleküle, die sich auch untereinander dreidimensional vernetzen und dabei eine stabile Struktur bilden. Nach dem Aushärten können sie ihre Form nicht mehr verändern. Auf mechanische Einwirkung reagieren sie mit Rissen oder Sprüngen. Bei Erwärmung erweicht das molekulare Netzwerk im Gegensatz zu den Thermoplasten nicht; Duroplaste werfen anfangs oft Blasen, schrumpfen, springen und zerbröseln.
Zu den Duroplasten zählen die Aminoplaste und die Phenoplaste.
Duroplaste aus Kunstharzen gehören zu den ersten industriell produzierten Kunststoffen. Ursprünglich konnten sie nur in Pressformen hergestellt werden und wurden deshalb auch als Pressmassen bezeichnet. Erst ab Mitte der 1960er Jahre wurden Verfahren entwickelt, die einen Einsatz von Duroplasten im Spritzgießverfahren ermöglichten.
Seile mit starker Dehnung (Verwendung im Klettersport).
Das D-Netz (Funktelefonnetz-D) ist ein mehrdienstfähiges (Übertragung von Sprache, Text und Daten), zellulares, digitales Mobilfunksystem im Frequenzbereich 900 MHz mit grenzüberschreitenden Nutzungsmöglichkeiten, das auf dem europäischen GSM- Standard basiert.
Die Elemente der 8. Gruppe des Periodensystems - z.B. die Elemente: Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und auch Radon - werden als Edelgase bezeichnet.
Durch eine europäische Richtlinie kann vorgeschrieben werden, dass eine vom Hersteller unabhängige Drittstelle eine Prüfung und Bewertung hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit an einem "Musterprodukt" durchführt.
Der Hersteller ist verpflichtet, alle weiteren Produkte genau so wie das "Musterprodukt" herzustellen.
Eine besondere Bedeutung hat Konformitätsbewertung in Europa im geregelten Bereich bei der Überprüfung von Produkten auf Übereinstimmung mit den Anforderungen einer EG-Richtlinie. EG-Richtlinien gemäß Art. 95 EG-Vertrag (sog. Binnenmarktrichtlinien) legen für zahlreiche Produkte grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen als Mindestanforderungen fest, die vom Hersteller erfüllt werden müssen.
Durch ein festgelegtes Konformitätsbewertungsverfahren muss der Hersteller nachweisen , dass er die in der Richtlinie bzw. den Richtlinien enthaltenen grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen eingehalten hat. Das Konformitätsbewertungsverfahren muss vom Hersteller für jedes Produkt vor dem erstmaligen Inverkehrbringen durchgeführt werden, und ist Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung eines Produkts, falls dies in der entsprechenden Richtlinie vorgesehen ist. Am Ende des Konformitätsbewertungsverfahrens stellt der Hersteller eine EG-Konformitätserklärung für sein Produkt aus, in der er erklärt, dass das Produkt zu den Anforderungen der entsprechenden Richtlinie(n) konform ist. Am Produkt bringt der Hersteller dann die CE-Kennzeichnung an, falls die angewandte Richtlinie dies vorsieht.
In den Anhängen der Richtlinien werden verschiedene Module für die Durchführung eines Konformitätsbewertungsverfahrens genannt. Welche Module gewählt werden können, hängt von der Klassifizierung des Produktes ab. Für Produkte mit höherem Risiko ist die Einbeziehung einer Benannten Stelle bei der Durchführung des Konformitätsbewertungsverfahrens obligatorisch.
Hierbei handelt es sich um Blöcke aus elastischem Kunststoff, die nach einer mechanischen Verformung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgehen.
Von der Art der Vernetzung der einzelnen Kunststoffmoleküle hängt es ab, ob es ein weicher oder harter Kunststoff ist.
Verformbare Werkstoffe, meist Kunststoffe oder Gummi. Elastomere stellen in der Technik wichtige Bauelemente dar. Sie dienen in der Regel als Dichtungen oder Schwingungsdämpfer, aber auch zur elektrischen Isolierung.
Teil eines festen Leiters, der die Zuführung des elektrischen Stromes in eine Flüssigkeit und damit den Ladungsaustausch ermöglicht.
Elektrisch negativ geladene leichte Elementarteilchen, die den Atomkern umkreisen.
Jegliche Art der Abgabe von Stoffen, Energien und Strahlen an die Umgebung durch eine bestimmte Quelle wird als Emission bezeichnet. Häufig handelt es sich dabei um die Abgabe von Schadstoffen bzw. Schadenergien.
Die Richtlinie 2004/108/EG zur elektromagnetischen Verträglichkeit (von Elektro- und Elektronikprodukten) zielt darauf ab, elektromagnetische Störungen anderen Betriebsmittel durch ein Betriebsmittel zu verhindern. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgte durch das Gesetz zur elektromagnetischen Verträglichkeit von Betriebsmitteln.
Stoffe oder Gemische, die bei der Herstellung eine spezifische Gestalt, Oberfläche oder Form erhalten haben, die deren Funktion mehr bestimmen als ihre chemische Zusammensetzung.
ESP bedeutet soviel wie "Elektronisches Stabilitätsprogramm" beziehungsweise auf Englisch "Electronic Stability Program". Das System versucht, ein schleuderndes Auto durch selbsttätiges, gezieltes Abbremsen einzelner Räder auf Kurs zu halten. Will beispielsweise das Fahrzeugheck aus der Kurve ausbrechen, wird das kurvenäußere Vorderrad abgebremst. Beim Schieben über die Vorderräder dagegen das innere Hinterrad.
VIS-Artikel: "Elektronische Bremsregelsysteme"
Der Europäische Binnenmarkt ist der gemeinsame Wirtschaftsraum der Staaten der Europäischen Union, der unter diesem Namen offiziell seit 1993 existiert.
Kontakt zwischen einem chemischen, physikalischen oder biologischen Stoff bzw. Substanz und einem Organismus.
Das Einwirken von Strahlung auf einen Körper. In der Strahlenkunde ist das Mß für die möglichen Folgen die effektive Dosis.
Das E-Netz (Funktelefonnetz-E/E1) ist ein telefonieorientiertes, kleinzelliges digitales Mobilfunknetz in Deutschland, das auf dem GSM-Standard im 1.800 MHz-Bereich; ehemals DCS-1800 (= Digital Cellular System 1800 MHz) basiert, der dem GSM-900 Standard identisch ist und sich nur durch den verwendeten Frequenzbereich sowie kleinere Sendeleistung der Endgeräte unterscheidet. GSM-1800 gilt als Vorstufe zum Personal Communication Network (PCN); gelegentlich wird E1-Netz auch synonym zu PCN benutzt. Weltweit erste GSM 1800-Installation ist das One2One (heute: T-Mobile UK) in Großbritannien.
Mit dem "E"-Kennzeichen dokumentiert der Hersteller unter anderem die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) seiner Produkte. TÜV-Experten prüfen vor Vergabe des Kennzeichens die Störaussendung und gegebenenfalls auch die Störfestigkeit der Geräte.
Die entsprechende Europäische Richtlinie gilt seit Januar 1996. Am 30. September 2002 lief die Übergangszeit aus.
Gängigstes Werkzeug für Rasentrimmer und Motorsensen, bestehend aus Gehäuse, Spulenkörper und 1,5 mm bis 3 mm starker Kunststoffschnur (runder oder quadratischer Querschnitt).
Vorteil dieses Werkzeuges: Beim Auftreffen auf Festkörper wird es nicht beschädigt, sondern lediglich die Schnur abgenutzt. Die Verlängerung der Schnur erfolgt manuell durch Lösen einer Klemmvorrichtung, halbautomatisch durch kräftigeres Aufsetzen des Kopfes auf dem Untergrund während der Rotation oder automatisch. Das Verschleißteil Kunststoffschnur wird bei Bedarf durch Aufspulen einer neuen Schnur auf den vorhandenen Spulenkörper ersetzt; der Handel bietet auch komplett austauschbare Spulenkörper mit Schnur an.
Maximale Kraft, die bei einem Sturz in das Seil auf den menschlichen Körper einwirkt. In der Praxis wird diese Belastung durch Faktoren wie Fallhöhe, ausgegebene Seillänge, Seildehnung, Sicherungs- und Anseiltechnik sowie dem Körpergewicht etc. bestimmt.
Nach DIN EN 892 ist der Fangstoß die Kraft, die beim ersten Normsturz mit einem dynamischen Bergseil und einem Sturzfaktor von 1,7 ermittelt wird.
Umhüllung eines Raumes aus Blech oder Maschendrahtnetz, wodurch das Innere völlig gegen elektrostatische Felder oder niederfrequente Wechselfelder abgeschirmt ist. Ein geschlossener Kraftwagen wirkt bei Gewittern als Faraday-Käfig.
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Warmweiß |
unter 3.300 K |
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Neutralweiß |
3.300 bis 5.000 K |
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Tageslichtweiß |
über 5.000 K |
Abkürzung für Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe. Kohlenwasserstoffe sind chemische Verbindungen, die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome im Molekül enthalten. Bei den FCKW sind die Wasserstoffatome ganz oder teilweise durch Fluor- oder Chloratome (sogenannte Halogene) ersetzt. FCKW vereinigen zahlreiche, technisch günstige Eigenschaften, wie Ungiftigkeit, Reaktionsträgheit, Unbrennbarkeit oder niedrige Wärmeleitfähigkeit. So wurden diese Verbindungen früher häufig als Kältemittel, Treibgase, Schäumungsmittel oder Reinigungs- und Lösungsmittel eingesetzt. Technisch bedeutsame Vertreter sind z.B. Trichlorfluormethan (R 11), Dichlordifluormethan (Frigen R 12) oder Chlordifluormethan (R 22). Durch die hohe Beständigkeit gelangen FCKW nach ihrer Freisetzung in die oberen Schichten der Erdatmosphäre (Stratosphäre). Dort werden unter dem Einfluss des UV-Lichts Halogen-Atome aus den FCKW freigesetzt, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen. Aufgrund der Ozonschicht-schädigenden Wirkung bestehen in Deutschland Verbote für das Herstellen, Inverkehrbringen und Verwenden bestimmter FCKW nach Maßgabe der FCKW-Halon-Verbotsverordnung.
UmweltWissen des LfU Bayern: FCKW und FCKW-Ersatzstoffe
An jedem Raumpunkt im Feld herrscht zum Beispiel eine elektrische oder magnetische Feldstärke und damit eine Kraftwirkung auf elektrische Ladungen.
Die messbare Stärke eines Felds heißt Feldstärke, wobei ein Feld eine physikalische Größe ist, der an jeder Stelle des Raums ein bestimmter Wert zugeordnet werden kann.
Plattenförmiger Ansatz an Rohrenden oder Gehäuseteilen zur Verbindung, Abdichtung oder Versteifung.
Aldehyde sind reaktionsfreudige organische Verbindungen. Formaldehyd ist der einfachste Aldehyd (Formel H2C=O). Er kann als Zwischenstufe der Oxidation von Methanol (CH³OH) zu Ameisensäure (HCOOH) aufgefasst werden. Formaldehyd ist giftig, steht im Verdacht, Krebs erzeugend zu sein, hat einen beißenden Geruch und reizt die Schleimhäute. Er wird u. a. als Begasungsmittel zur Raumdesinfektion, als Konservierungsmittel ("Formalin"-Lösungen) und als Bestandteil von Bindemitteln (Klebstoff) für Spanplatten eingesetzt. Besonders letztere Anwendung hat Formaldehyd in der Öffentlichkeit bekannt gemacht, weil es aus Spanplatten-Möbeln ausdampfen und deshalb Gesundheitsbeschwerden verursachen kann. Moderne Spanplatten dunsten nur noch wenig Formaldehyd aus oder werden formaldehydfrei hergestellt.
Mit Frequenz bezeichnet man allgemein die Anzahl von Ereignissen innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Anzahl der Schwingungen pro Sekunde). Die Einheit der Frequenz in Hertz, kurz: Hz ist abgeleitet von der SI-Basiseinheit Sekunde (s): 1 Hz = 1/s.
Im Speziellen sind mit diesen Ereignissen Perioden gemeint, somit ist die Frequenz der Kehrwert der Periode.
Die Freqzenz ist mit der Wellenlänge verknüpft: Je größer die Wellenlänge, destro niedriger die Frequenz.
Neben einer Ereignishäufigkeit pro Zeitintervall kann Frequenz auch eine Ereignishäufigkeit in einem bestimmten Gebiet bezeichnen, zum Beispiel Ortsfrequenz.
Ein Fungizid ist ein chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze oder ihre Sporen abtötet oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindert .
Sehr empfindliche Analysenmethode, mit der komplexe Gemische organischer Verbindungen aufgetrennt und die einzelnen Komponenten identifiziert und mengenmäßig bestimmt werden können. Die GC ist sehr vielseitig für alle Stoff einsetzbar, die unzersetzt verdampfbar sind, wie z.B. Aromastoffe, Dioxine und viele Pestizide.
Eine Gasentladungslampe besteht aus einer (dünnen) beschichteten Glasröhre, die evakuiert und mit einer kleinen Menge Quecksilber gefüllt ist. Die angelegte Spannung (vgl. Absatz 2) erzeugt einen Stromfluss, durch die Elektronen von einer Elektrode zur anderen fließen. Die Elektronen kollidieren mit den Quecksilberatomen, wobei Energie in Form von ultraviolettem Licht abgegeben wird. Das erzeugte UV-Licht trifft auf den Leuchtstoff, mit dem die Innenseite der Röhre beschichtet ist. Dieser nimmt das UV-Licht auf und wird damit selbst zum Leuchten angeregt. Es entsteht nun das für uns sichtbare Licht. Durch die Mischung verschiedener Leuchtstoffe kann die Farbtemperatur bestimmt werden (Warmton, kaltweiß, u. a.).
Für den Betrieb ist noch ein Vorschaltgerät nötig. Dieses liefert die für den Zündvorgang notwendige Hochspannung von ca. 1000 V und die erforderliche Betriebsspannung von ca. 100 V.
Gasentladungslampen erreichen erst nach etwa 20 bis 80 Sekunden ihre volle Leistung. Zunächst muss das in der Lampe vorhandene Quecksilber verdampfen, damit genügend Quecksilberatome vorhanden sind und volle Leuchtstärke entstehen kann. Bei niedrigen Temperaturen dauert dieser Vorgang länger, weil erst der Glaskolben erwärmt werden muss, damit sich das verdampfte Quecksilber nicht mehr an der kalten Innenseite niederschlägt und aktiv an der Lichterzeugung teilnehmen kann.
Aus zwei oder mehr Stoffen bestehende Gemenge oder Lösungen
(Das Wort Zubereitung wird nach GHS durch Gemisch ersetzt).
Der (hintere) Gepäckträger beim Motorrad.
Ein Faserverbundwerkstoff besteht aus einem Matrixwerkstoff (z.B. Kunststoff, Epoxidharz) und den darin eingebetteten Fasern. Bei einer in Kunststoff eingebetteten Glasfaser spricht man von GFK. Um die Stoffeigenschaften der Fasern nutzen zu können müssen diese in die Matrix eingebettet werden.
Aufgaben des Matrixwerkstoffes sind dabei die Übertragung und Verteilung der auftretenden Kräfte, die Fixierung der Fasern und deren Abschirmung gegen eventuell aggressive Umgebungsmedien. Es werden vor allem die Eigenschaften der Fasern in Längsrichtung genutzt. Moderne Industriefasern, wie beispielsweise Glas-, Kohlenstoff- oder Aramidfasern besitzen sehr gute mechanische Eigenschaften (Festigkeit, Steifigkeit).
Ist der Faserverbundwerkstoff schichtweise (beispielsweise aus mehreren Fasermatten übereinander) aufgebaut, so wird der Verbund als Laminat bezeichnet.
Vorteile dieser Art des Werkstoffs sind die hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht und die einfache Verarbeitung. Daher wird er häufig im Leichtbau verwendet.
Die Fasern können je nach Belastung des Bauteils ausgerichtet werden. Somit ist es möglich einen Werkstoff zu konstruieren, der genau auf den Anwendungsfall ausgerichtet ist. Die Fasern sind dabei ähnlich wie bei Pflanzen angeordnet. An höherbelasteten Stellen werden mehr Fasern genau in Kraftrichtung angeordnet.
globally harmonized system of classification, labelling and packaging of substances and mixtures (Mehr dazu im Artikel "GHS")
Granite sind grobkristalline Tiefengesteine, die zu etwa gleichen Teilen aus Quarz, Alkalifeldspat und Glimmer bestehen, aber auch noch andere Minerale enthalten. Granite sind meist schwach radioaktiv, da sie Spuren von Uran, Rubidium und anderen radioaktiven Elementen enthalten. Ein weiterer Träger der Radioaktivität ist das in den Feldspaten und Glimmern enthaltene Kalium.
Flächendeckender Mobilfunk-Standard bei Frequenzen von 900 MHz (D-Netz) und 1800 MHz ( E-Netz), arbeitet mit dem Zeitschlitzverfahren TDMA (TDMA: Time Division Multiple Access).
Das GS-Zeichen ist ein deutschspezifisches Qualitätszeichen für Produkte, die vom ProdSG (Produktsicherheitsgesetz) erfasst werden. Die Verwendung des Zeichens ist freiwillig und kann vom Hersteller nur auf einem Produkt angebracht werden, wenn u. a. eine Bauartprüfung von einer Zertifizierungsstelle durchgeführt wurde und eine regelmäßige Produktionsüberwachung durch diese Stelle veranlasst wird.
VIS-Artikel:
"Die Bedeutung von Prüfzeichen auf Produkten: CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen"
Die physikalische Halbwertszeit ist eine nuklidspezifische Größe.
Es handelt sich um die Zeitspanne, in der jeweils die Hälfte einer vorhandenen Menge eines radioaktiven chemischen Elements zerfallen ist.
Beispiele:
Radionuklide mit kurzer Halbwertszeit:
Jod 131 : 8 Tage
Cäsium 134 : 2,1 Jahre
Radionuklide mit längerer Halbwertszeit:
Strontium 90 : 28 Jahre
Cäsium 137 : 30,2 Jahre
Radionuklid mit sehr langer Halbwertszeit:
Uran 238: 4,5 Milliarden Jahre
Der Blutfarbstoff Hämoglobin ermöglicht die Atmung und die Stoffwechselvorgänge.
High Definition Television (HDTV, Hochauflösendes Fernsehen) ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen durch eine größere (sichtbare) Zeilenzahl, erhöhte Auflösung und ein verändertes Bild-Seitenverhältnis (16:9) auszeichnen.
Beim Heel-Stop wird das zu belastende "Bremsbein" bei der Einleitung des Bremsvorgangs annähernd gestreckt nach vorne geführt. Durch die Streckung dieses Beins in Verbindung mit der Beugung des anderen Beins wird der am Skate hinter der letzten Rolle angebrachte Bremsklotz mehr und mehr auf den Boden gedrückt und es entsteht eine dosierbare Bremskraft.
Chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung
Hertz (Kurzzeichen Hz) ist die SI-Einheit für die Frequenz. Das Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an, allgemeiner auch die Anzahl von beliebigen sich wiederholenden Vorgängen pro Sekunde.
Häufig verwendete größere Einheiten sind
Elektrischer Impulsgeber, der bei bestimmten lebensbedrohenden Herzrhythmusstörungen für eine normale Herzschlagfolge sorgt.
Für chemische Substanzen können zwei Arten von Hintergrundbelastungen existieren:
(a) natürlich vorkommende Gehalte, d.h. Konzentrationen von Substanzen, die ohne menschlichen Einfluss in der Umwelt vorhanden sind.
(b) anthropogene (vom Menschen geschaffene Gehalte), d.h. Konzentrationen von Substanzen, die auf Grund menschlicher Aktivitäten (z.B. Industrie) in die Umwelt gelangen.
Mit dem Begriff Human-Biomonitoring oder "biological monitoring" bezeichnet man Messungen in humanbiologischen Materialien wie Blut, Urin, Haaren, Zähnen usw.
Zu unterscheiden ist zwischen einem Belastungsmonitoring (bei dem Fremdstoffe oder deren Stoffwechselprodukte direkt bestimmt werden) und einem biochemischen Effektmonitoring (das im Messen von Reaktionsprodukten von Fremdstoffen mit körpereigenen Substanzen wie Methämoglobin, Protein- oder DNA-Verbindungen besteht).
Es dient somit als Maß für die tatsächlich vom Organismus aufgenommene Schadstoffdosis über alle Aufnahmepfade und spiegelt zudem die individuellen Besonderheiten bezüglich der Aufnahme, Speicherung, Metabolisierung und Ausscheidung des Fremdstoffes im menschlichen Organismus wieder.
Unter Beanspruchungsmonitoring wird die quantitative Erfassung von Reaktionen und Wechselwirkungen des Fremdstoffs mit Proteinen, Nukleinsäuren (z.B. Hämoglobin- und DNA-Adukkten) (Biochemisches Effekt-Monitoring), Enzymen (z.B. ?-Aminolävulinsäure) und anderen funktionellen Biomolekülen (z.B. Chromosomen, Lymphozyten) (Biologisches Effekt-Monitoring) des Organismus verstanden.
Ein Beispiel für ein Biologisches Effekt-Monitoring ist die Bildung von Mikrokernen, die durch Chromosomenfehlverteilung in der Mitose auftreten. In diesem Zusammenhang ist das Human-Biomonitoring eingebettet in ein System zur Erfassung und Überwachung von Umwelteinflüssen auf den Menschen und vervollständigt die im Umweltmonitoring erhobenen Daten zur Äußeren Exposition.
krebserzeugend für den Menschen
In einem grenzüberschreitenden Projekt wurde ICSMS (Information and Communication System for Market Surveillance), eine Informations- und Kommunikationsplattform als Grundlage für eine einheitliche Marktüberwachung entwickelt. Die Datenbank enthält Informationen über Produkte, die von Marktüberwachungsbehörden getestet wurden. Zusätzliche Informationen wie Prüfberichte, Fotos, Konformitätserklärungen oder Auszüge aus der Betriebsanleitung können beigefügt werden. Das System bietet die Möglichkeit, Informationen gezielt bestimmten Behörden oder aber allen Marktaufsichtsbehörden zuzuleiten.
Informationsplattform der eurpäischen Marktüberwachung "ICSMS"
Immissionen sind auf Menschen, Tiere, Pflanzen oder Sachen einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlung und ähnliche Umwelteinwirkungen.
Lärm mit Schalldruckspitzen; Impulslärm ist gehörgefärdender als Dauerlärm.
Auftreten von elektrischer Spannung und Stromfluss in einer geschlossenen Leiterschleife.
Staubbeseitigende Maschinen (SBM) wie beispielsweise Industrie-Staubsauger wurden bisher nach der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift ZH 1/487 geprüft und klassifiziert. Dieses rein nationale Prüfverfahren wurde mittlerweile in eine internationale Norm überführt, die seit 1998 Bewertungsgrundlage für SBM ist. Das Prüfverfahren und die Klassifizierungsaspekte haben sich, begründet durch den technischen Fortschritt im Zuge der Norm-Erarbeitung, geändert.
Nach der alten Prüfvorschrift wurden die SBM in die Verwendungskategorien U, S, G, C, K1 und K2 (geordnet nach steigendem Staubrückhaltevermögen) eingeteilt. Nach der neuen internationalen Norm für staubbeseitigende Maschinen DIN EN 60335-2-69 wird zwischen drei Staubklassen (L, M und H) unterschieden.
Träge, wenig reaktionsfreundlich
Es handelt sich hier oft um synthetische Stoffe, die zum Schutz der Flora, und im Lagerschutz (auch Speisekammern) sowie in der Hygiene zur Vernichtung von Schadinsekten eingesetzt werden.
Die wichtigste physiologische Wirkung ist die Senkung des Blutzuckergehalts, sobald der Normalwertüberschritten wird.
Terminologie bezüglich aller Arten von Korpuskular- und elektromagnetischer Strahlungen, mit genügend Energie, um beim Durchgang durch Materie Atome oder Moleküle zu ionisieren.
Geräte, die nicht bei allen Umweltbedingungen eingesetzt werden dürfen, werden in sogenannte IP-Schutzarten (IP = Internationel Protection = Internationale Schutzarten) eingeteilt. Die Bezeichnung folgt folgendem Schema: IP XX; die Buchstaben IP stehen für Schutzart und die XX werden wie folgt ersetzt:
1. Stelle: Berührungsschutz / Fremdkörperschutz,
2. Stelle: Wasserschutz
Bedeutung der Kennziffern:
erste Kennziffer:
0 = kein Schutz 0
1 = Fremdkörper > 50 mm (Handrückenschutz)
2 = Fremdkörper > 12 mm (Fernhalten von Fingern)
3 = Fremdkörper > 2,5 mm (Schutz vor dem Berühren mit Werkzeugen)
4 = Fremdkörper > 1,0 mm (Fernhalten von Werkzeugen)
5 = Staubgeschützt
6 = Staubdicht
zweite Kennziffer:
0 = kein Schutz
1 = Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
2 = Geschützt gegen schräg einfallendes Tropfwasser (75 bis 90 Grad)
3 = Geschützt gegen Sprühwasser
4 = Geschützt gegen Spritzwasser
5 = Geschützt gegen Strahlwasser
6 = Geschützt vor eindringendem Wasser bei vorübergehender Überflutung
7 = Geschützt beim Eintauchen auf unbestimmte Zeit
8 = Geschützt vor hohem Druck, z.B. Untertauchen
Häufig findet sich z.B. das Symbol "spritzwassergeschützt" IP44:![]()
Die IP-Schutzarten sind von den Schutzklassen zu unterscheiden!
Isotope stehen im Periodensystem am gleichen Ort. Bei einem Isotop handelt es sich um Atome eines Elements, die sich nur durch die unterschiedliche Anzahl von Neutronen im Atomkern unterscheiden. In der Regel besitzt jedes natürlich vorkommende Element ein oder wenige stabile Isotope, während die anderen Isotope radioaktiv (d.h. instabil) sind und früher oder später zerfallen.
Einheit für die Energie.
Öliges, wasserunlösliches, brennbares, braunrotes und nach Teer riechendes Gemisch aus Steinkohlenteer -Bestandteilen. Fäulnishemmend und desinfizierend, daher häufig zur Konservierung von Holz verwendet, z.B. für Eisenbahnschwellen oder Telefonmasten. Karbolineum ist stark hautreizend und krebserzeugend, die Dämpfe greifen die Atemwege an und wirken narkotisierend. Durch die Teerölverordnung und die Chemikalienverbots-Verordnung wurde der Einsatz von Karbolineum stark eingeschränkt bzw. verboten.
Ein Katalystator in Verbrennungsmotoren verbrennt das Luft-Benzin-Gemisch nicht perfekt; dabei entstehen neben Wasser und Kohlendioxid auch Gase wie Kohlenmonoxid, außerdem Kohlenwasserstoffe und Stickoxide. Der Katalysator reduziert die Emission dieser drei Stoffe und wandelt sie in nichtgiftige Gase um.
Die verschiedenen Klebstoffarten lassen sich zum einen nach der chemischen Basis (organische/anorganische Verbindungen und Silikone) und zum anderen nach dem Verfestigungsmechanismus (physikalisch oder chemisch) einteilen.
Unter physikalisch abbindenden Klebstoffen versteht man solche, bei denen bereits der fertige Klebstoff, das heißt das Polymer an sich, in die Klebefuge eingebracht wird. Dazu wird ein physikalisches Verfahren angewendet, das den Klebstoff zunächst in eine verarbeitbare Form bringt, um ihn später im Klebespalt wieder verfestigen zu lassen.
Bei chemisch härtenden Klebstoffen, oft auch Reaktionsklebstoffe genannt, werden die einzelnen chemischen Bausteine für den Klebstoff im richtigen Verhältnis in die Klebefuge eingebracht. Die Verfestigung erfolgt danach durch chemische Reaktion der Bausteine miteinander. Grundsätzlich unterscheidet man bei den Reaktionsklebstoffen zwischen zwei- (oder mehr-) komponentigen und ein-komponentigen Systemem. So gehören z.B. Kunstharze zu den chemisch härtenden Klebstoffen und bestehen i.d.R. aus mindestens zwei Komponenten. Kunstharze sind synthetische Harze, die durch Polymerisations-, Polyadditions- oder Polykondensationsverfahren hergestellt werden. Die Vermischung beider Teile (Harz und Härter) ergibt die reaktionsfähige Harzmasse. Bei der Härtung steigt die Viskosität an, und nach abgeschlossener Härtung erhält man einen unschmelzbaren (duroplastischen) Kunststoff.
Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch (streng genommen im Verhältnis 2:1), das nach Zündung explosionsartig zu Wasser verbrennt (2 H2 + O2 = 2 H2O). Nicht ganz korrekt bezeichnet man auch Wasserstoff-Gemische mit Luft (21 % Sauerstoff) als Knallgas. Diese Gemische sind in einem weiten Mischungsverhältnis bei einem Wasserstoffanteil von 4 - 76 Volumen-% explosionsfähig.
Gas das bei der Verbrennung von Kohlenstoff und der Atmung entsteht. Darüber hinaus strömt es aus Vulkanen aus. Kohlendioxid (CO2) ist in allen natürlichen Gewässern gelöst.
Farb- und geruchloses, sehr giftiges Gas (in Wasser kaum löslich).
aus den chemischen Elementen Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) bestehende organische Verbindungen. Sie können gasförmig (z.B. Methan CH4, Erdgas), flüssig (z.B. Benzol C6H6) oder fest (z.B. das "Mottenpulver" Naphthalin C10H8) sein. Flüssige Kohlenwasserstoffe mischen sich nicht mit Wasser. Sie bilden daher mit Wasser zwei Flüssigkeitsphasen, wobei sich das Wasser unten befindet.
Konformitätsbewertung ist in der internationalen Norm ISO/IEC 17000:2004 "Konformitätsbewertung - Begriffe und allgemeine Grundlagen" definiert als "Darlegung, dass festgelegte Anforderungen bezogen auf ein Produkt, einen Prozess, ein System, eine Person oder eine Stelle erfüllt sind".
Konformitätsbewertung ist ein Überbegriff für Tätigkeiten des Auswählens, Ermittelns (von Eigenschaften), Bewertens (z. B. auf Einhaltung vorgegebener oder allgemeiner Anforderungen) und Bestätigens (z. B. durch Erklärung des Herstellers, oder ein Zertifikat einer Zertifizierungsstelle, dass ein Produkt bestimmte Normen einhält). Solche Tätigkeiten sind z. B. Stichprobennahme, Prüfen, Inspizieren, Erklären, Zertifizieren, Akkreditieren.
Die Voraussetzung für die Erteilung des CE-Zeichens ist die EG-Konformitätsbewertung.
In der Europäischen Union gibt es inzwischen ein neues Konzept (engl. New Approach) für die Produktbewertung und das Gesamtkonzept der Konformitätsbewertung sowie dem Abbau der Handelshemmnisse innerhalb des Europäischen Binnenmarkt es.
chemische Verbindungen mit dem gleichen Stamm, d.h. der gleichen Grundstruktur.
Geringe Konzentration oder Mengedürfen nicht mit geringer Toxizität verwechselt werden. So genügen etwa von dem Gift des Wundstarrkrampf-Erregers - dem Tetanus-Toxin, das stärkste Gift, das wir kennen (s. Tabelle Toxine)- schon aller geringste Mengen, um eine häufig tödlich endende Erkrankung auszulösen. Geringe Mengen und Konzentrationen, bedeuten jedenfalls eine Herausforderung an die hochkomplizierte Ultraspurenanalytik, die deswegen besonderer Sorgfalt und großer Erfahrung bedarf.
Aufeinander beziehen
Die Kosmische Strahlung ist eine hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Weltall, deren Intensität von Faktoren wie z.B. Supernovas und Sonnenflecken abhängt.
Wenn das Seil nicht krangelt, d. h. sich nicht verwindet.
Verdrehen, verdrillen, verwinden des Seils. Hülle und Kern des Seils verwinden sich gegeneinander, z. B. durch falsches Aufnehmen.
Zur Einstufung und Kennzeichnung werden diese Stoffe beim derzeitigen Stand der Kenntnisse in drei Kategorien unterteilt:
Stoffe, die auf den Menschen bekanntermaßen krebserzeugend wirken. Der Kausalzusammenhang zwischen der Exposition eines Menschen gegenüber dem Stoff und der Entstehung von Krebs ist ausreichend nachgewiesen.
Eine Einstufung in die Kategorie 2 erfahren jene Stoffe, die als krebserzeugend / erbgutverändernd / fortpflanzungsgefährdend / fruchtschädigend für den Menschen angesehen werden sollten. Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte zu der Annahme, dass die Exposition eines Menschen gegenüber dem Stoff den genannten Effekt erzeugen kann. Die größte Gefährdung bestünde bei einer Einstufung in die Kategorie 1. Diese trifft zu, wenn die schädigenden Effekte bekanntermaßen vorliegen bzw. nachgewiesen sind.
Stoffe, die wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim Menschen Anlass zu Besorgnis geben, über die jedoch ungenügend Informationen für eine befriedigende Beurteilung vorliegen. Aus geeigneten Tierversuchen liegen einige Anhaltspunkte vor, die jedoch nicht ausreichen, um einen Stoff in Kategorie 2 einzustufen.
Als KMF bezeichnet man künstlich hergestellte Fasern aus mineralischen Rohstoffen.
Die Herstellung erfolgt durch Ziehen, Blasen oder Schleudern aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen. Die entstehenden Fasern von 2 bis 20 µm Stärke werden mit Bindemitteln wie Phenol- oder Formaldehydharzen zu Bahnen, Platten oder Filzen weiterverarbeitet.
Bei den im Baubereich verwendeten Mineralfaserdämmstoffen handelt es sich meist um "Glaswolle" oder "Steinwolle" je nach dem Ausgangsmaterial bei der Herstellung. Diese Dämmstoffe sind weit verbreitet, da sie relativ preiswert sind, leicht zu verarbeiten und beständig gegen chemische und biologische Einflüsse sind.
Zu Beurteilung der Gesundheitsgefährdung durch KMF wird ein Index-Verfahren angewandt. Im Labor kann der "Kanzerongenitätsindex" (KI) bestimmt werden.
KMF die vor 1996 in den Verkehr gebracht wurden haben in der Regel einen KI-Wert <= 30; damit werden sie als "Stoffe, die als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden sollten" eingestuft.
Bei einem KI-Wert von >= 40 erfolgt keine Einstufung als krebserzeugend; Mineralfaserdämmstoffe die seit Juni 2000 in den Verkehr gebracht wurde erfüllen in der Regel diesen Wert.
UmweltWissen des LfU Bayern: Künstliche MineralrfasernDies ist die kreisförmige, durch die Kurve festgelegte, Linienführung der Ski: "enge Kurve = kleiner Radius; weite Kurve = großer Radius".
Stoffe, die als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden sollten (z.B. aufgrund von Tierversuchen).
Siehe hierzu auch "Kategorie 2 Stoffe".
Mittlere letale (tödliche) Dosis, bei der 50% der Population stirbt
Hierbei handelt es sich um die im Tierversuch (meistens mit Ratten) ermittelten Dosen, bei denen 50 % der Versuchstiere innerhalb von 5 Tagen dem in 24 Stunden verabreichten Gift erliegen. Die LD50-Werte werden in µg (Microgramm) pro kg Körpergewicht gemessen.
Fläche eines elektrischen Leiters, senkrecht zur Stromrichtung gemessen - üblicherweise in mm² angegeben Letztlich ein Maß für den maximal zulässigen Strom, mit dem eine elektrische Leitung belastbar ist.
Großer Leitungsquerschnitt: hohe Ströme möglich (z.B.: Starthilfekabel)
Kleiner Leitungsquerschnitt: nur kleine Ströme möglich (z.B.: Lautsprecherkabel)
Von Leitungen, Kabeln und Leitungsquerschnitten
in Fett löslich - Fettlöslichkeit
Der MAK-Wert (Abkürzung für maximale Arbeitsplatzkonzentration) definiert den Grenzwert einer Konzentration gas-, dampf- oder staubförmiger Substanzen, die am Arbeitsplatz (achtstündige Arbeit) noch als erträglich (nicht gesundheitsschädlich) angesehen werden kann.
Röntgenaufnahme der weiblichen Brust
1 g = 103 mg (1.000 mg = 106 µg (1.000.000 µg) = 109 ng (1.000.000.000 ng) = 1012 pg = 1015 fg
Unter Mikrowellen versteht man elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich von 1 bis 300 Ghz. Die Wellenlänge beträgt 1 mm bis 30 cm.
Stoffe, die als erbgutverändernd für den Menschen angesehen werden sollten (z.B. aufgrund von Tierversuchen).
Siehe hierzu auch "Kategorie 2 Stoffe".
Als Netzspannung bezeichnet man die von den Energieversorgern bereitgestellte elektrische Spannung, die zur Übertragung elektrischer Leistung eingesetzt wird. Neben der Spannung der Hoch- und Mittelspannungsnetze wird unter Netzspannung häufig die Höhe der einphasigen Wechselspannung in den Niederspannungsnetzen verstanden.
Diese beträgt in Europa sowie den meisten anderen Gebieten der Erde 230 V bei einer Frequenz von 50 Hz.
Das Netzteil erzeugt aus der Netzspannung die vom Rechner benötigten Spannungen von 12V, 5V, 3,3V, 5V u.a. Die heutigen Netzteile arbeiten als Schaltnetzteile, d.h. sie arbeiten nicht mit der Netzfrequenz von 50 Hz, sondern mit einer höheren Frequenz von 15 bis 50 kHz.
Die Netzspannung wird zunächst mit einem Gleichrichter in Gleichspannung umgewandelt und anschließend durch einen elektronischen Schalter (Zerhacker) in eine höhere (Rechteck-)Frequenz umgewandelt. Diese wird einem Transformator zugeführt, der auf Grund der hohen Frequenz einen höheren Wirkungsgrad und kleine Abmessungen hat.
Würden die hohen Frequenzen nicht verwendet, wäre bei dem heutigen Leistungsbedarf ein mehrerer Kilo schwerer Transformator nötig. Die Regelelektronik schaltet die Ausgänge im Fehlerfall ab.
Die Niederspannungsrichtlinie ist neben der EMV-Richtlinie das wichtigste Regelinstrument zur Sicherheit elektrisch betriebener Geräte. Sie gilt für „elektrische Betriebsmittel zur Verwendung bei einer Nennspannung zwischen 50 und 1000 V für Wechselstrom und zwischen 75 und 1500 V für Gleichstrom“ mit einigen Ausnahmen. Die Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten, alle zweckdienlichen Maßnahmen zu treffen, damit die elektrischen Betriebsmittel nur dann in den Verkehr gebracht werden können, wenn sie so hergestellt sind, dass sie bei einer ordnungsmäßigen Installation und Wartung sowie einer bestimmungsmäßigen Verwendung die Sicherheit von Menschen und Nutztieren sowie die Erhaltung von Sachwerten nicht gefährden. Wie alle europäischen Richtlinien ist es das vorrangige Ziel der Richtlinie, den freien Warenaustausch zu ermöglichen. Die europäische Niederspannungsrichtlinie wurde durch die 1. GPSGV in deutsches Recht umgesetzt. Elektrische Betriebsmittel, die die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie erfüllen, werden mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Benannte Stellen (engl. Notified Bodies) sind neutrale, unabhängige und kompetente Stellen, die die Konformitätsbewertung von Produkten des freien Warenverkehrs (Harmonisierungsrichtlinien nach Art. 95 des EG-Vertrages) durchführen, sofern dies für das betreffende Produkt gemäß den EG-Richtlinien für diese vorgesehen ist.
NANDO - Offizielles Register der benannten Stellen
NANDO - Benannte Stellen in Deutschland
Die Chemie unterscheidet zwischen anorganischen und organischen Verbindungen. Letztere enthalten immer das Element Kohlenstoff und kommen in unübersehbarer Vielfalt in der Natur vor, können aber auch - wie z.B. Kunststoffe - durch chemische Reaktionen hergestellt werden. Beispiele : Methan (Erdgas), Propan / Butan (in Druckbehältern aufbewahrtes "Flüssiggas"), Ethanol (Ethylalkohol; Bestandteil alkoholischer Getränke), Benzin (Gemisch einer Vielzahl von Kohlenwasserstoffen), Polystyrol (durch Aneinanderkettung vieler Styrol-Moleküle hergestellter Kunststoff). Organische Flüssigkeiten sind leichter als Wasser und mischen sich in der Regel (z.B. Kohlenwasserstoffe) nicht mit diesem. Flüssige Kohlenwasserstoffe bilden daher mit Wasser zwei Flüssigkeitsphasen, wobei sich die organische Schicht oben befindet.
lang anhaltend, d.h. sehr schwer abbaubar
Sammelbegriff für chemische Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
Bildpunkte auf einem Bildschirm
Ein Polymer ist eine aus Molekülketten oder stark verzweigten Molekülen bestehende chemische Verbindung. Das Adjektiv polymer bedeutet dabei: "aus vielen gleichen Teilen aufgebaut". Kunststoffe zählen zu den bekanntesten Polymeren.
PAK ist eine Sammelbezeichnung für mehrere hundert Einzelverbindungen von kondensierten, aromatischen Kohlenwasserstoffen. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren (BaP).
Farbloses und fast geruchloses, hochentzündliches Gas, das im Rahmen der Erdöl- und Erdgasverarbeitung in großen Mengen gewonnen wird. Propan ist ein gesättigter Kohlenwasserstoff (= chemische Verbindung, die Kohlenstoff- und Wasserstoff atome im Molekül enthält) mit 3 Kohlenstoff-Atomen. In hohen Konzentrationen wirkt das Gas narkotisierend und erstickend. Propan-Luft-Gemische sind zudem explosionsfähig. Da Propan eine höhere Dichte als Luft aufweist, kann es sich im Bodenbereich und in Vertiefungen ansammeln. Unter geringem Überdruck lässt sich Propan verflüssigen. Propan wird vor allem als Brennstoff (auch im Gemisch mit Butan: Flüssiggas) und Treibgas verwendet.
wörtlich "Strahlenfähigkeit", auch Aktivität genannt.
Physikalische Größe, mit der die Zerfallsraten, das sind die pro Sekunde zerfallenden Atomkerne beschrieben werden.
Maßeinheit: Becquerel [Bq]
1 Becquerel ist definiert als 1 Zerfall pro Sekunde im zeitlichen Mittel.
1 Bq = 1 s-1
instabile Elemente, die durch Kernumwandlung in Tochternuklide zerfallen
Bei diesem Vorgang wird eine radioaktive Strahlung ausgesandt, die nach Art und Energie nuklidspezifisch ist.
Das RAL Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. (hervorgegangen aus dem 1925 gegründeten den Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen) hat in Deutschland ein Gütezeichensystem etabliert, mit dem für Produkte die Erfüllung bestimmter Produktanforderungen auf den Gebieten Qualität, Umwelt- und Arbeitsschutz sowie deren fortlaufende Einhaltung sichergestellt wird.
Nur Produkte, die den Güte- und Prüfbestimmungen des RAL entsprechen, dürfen mit einem RAL-Gütezeichen gekennzeichnet werden.
Die Verleihung des RAL-Gütezeichens "Erzeugnisse aus Mineralwolle" setzt voraus, daß das betreffende Mineralwolleerzeugnis (neben den einschlägigen technischen Normen des Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzes) die in der Gefahrstoffverordnung genannten Anforderungen erfüllt und damit als unbedenkliches Mineralfasererzeugnis gilt.
Das Rapid Exchange of Information System (RAPEX) ist ein Schnellwarnsystem der EU für den Verbraucherschutz. Über RAPEX werden Informationen aus den Mitgliedsstaaten über gefährliche oder potentiell gefährliche Verbrauchsgüter (ausgenommen Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sowie Medikamente) ausgetauscht. Darunter fallen beispielsweise Produkte mit gesundheitsschädlichen Bestandteilen oder technischen Mängeln wie Elektrogeräte bei denen Stromschlag- oder Entflammungsgefahr besteht.
Grundlage für die Errichtung von RAPEX ist die EU-Richtlinie 2001/95/EG1 über die allgemeine Produktsicherheit (RaPS), die am 15. Januar 2004 inkraft getreten ist.
Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz veröffentlicht wöchentlich einen Bericht über aktuelle RAPEX-Warnungen.
Schnellwarnsystems der EU für Non-Food Produkte "RAPEX"
Deutschsprachige Rapex-Meldungen auf der Website des EVZ Kiel
Damit bezeichnet man ein ständiges, kurzzeitiges Wegbrechen der Ski während der Kurvenfahrt - in erster Linie auf harter Piste -, also kein rundes Kantengleiten.
Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals
(Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe).
Weitere Informationen zur Reach-Verordnung (EG) 1907/2006 finden Sie auf der REACH-Info des Umweltbundesamtes.
Recreational Skates sind komfortorientierte Skates, die den Zweck haben, die Erholung und den Spaß der Läufer zu fördern, sportliche (Höchst)Leistungen stehen dabei im Hintergrund.
Mit dem Begriff Recycling wird der Vorgang bezeichnet, bei dem aus Abfall ein Sekundärrohstoff wird. Die rechtlichen Vorgaben sind in Deutschland im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz niedergelegt.
Unter dem Begriff retroreflektierendes (retro...[lateinisch: rück..., rückwärts]) Material verbirgt sich nichts weiter als der Rückstrahler der vom Fahrrad her bekannt ist.
Stoffe, die als fruchtschädigend (entwicklungsschädigend) für den Menschen angesehen werden sollten.
Siehe hierzu auch "Kategorie 2 Stoffe".
Röntgen-Fluoreszenz-Analyse:
Bei der Röntgenfluoreszenzanalyse wird die Technik der Fluoreszenzspektroskopie auf Röntgenstrahlung angewendet. Besonders leistungsfähig ist der Nachweis von geringen Verunreinigungen, wie beispielsweise Schwermetallen, die eine hohe Ordnungszahl haben.
Gesundheitsbezogen die Wahrscheinlichkeit von Verletzung, Krankheit oder Tod durch Exposition gegenüber einem Stoff bzw. Agens
Die Bewertung der möglichen gesundheitlichen Gefahren durch Exposition gegenüber einem Stoff bzw. Agens einschließlich qualitativer und quantitativer Risikobestimmung
Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren.
Rückrufaktionen sind aktive Maßnahmen von Unternehmen zur Abwendung von Personen- oder Sachschäden durch fehlerhafte Produkte. Die Aktivitäten werden meist dann eingeleitet, wenn nach Einschätzung des Herstellers durch Fehlfunktionen bzw. Mängeln am Produkt ein über das normale Maß hinaus deutlich erhöhtes Risiko besteht, dass der Anwender oder Dinge in seinem Umfeld zu Schaden kommen können.
VIS-Artikel: "Rückrufaktionen" im VIS-Modul Verbraucher & Recht
Herstellerinformationen, Herstellerrückrufe und Produktwarnungen im technisch-chemischen Bereich
SAR ist die Abkürzung für "Spezifische Absorptionsrate" im Gewebe (Einheit: Watt/kg):.
Dies ist die Größe und das Maß für die Aufnahme von elektromagnetischen Feldern in biologischem Gewebe.
Man unterscheidet Ganzkörper- und Teilkörper-SAR.
Die Teilkörper-SAR wird auf eine Mittelungsmasse von 10 Gramm Gewebe (ICNIRP-Standard) bezogen. Damit kann man abschätzen wie hoch sich kleine Bereiche (z. B. Innenohr) erwärmen.
Um Lärmquellen miteinander vergleichen zu können, wurde der Schalleistungspegel eingeführt. Er ist definiert als die gesamte Schalleistung, die pro m² Oberfläche eines Schallstrahlers abgegeben wird. Angegeben wird der Schalleistungspegel in Dezibel.
Um eine Lärmquelle hinsichtlich ihrer Lärmemission beurteilen zu können, ist die Angabe eines Schalldruckpegels unzureichend, da er stets an einen bestimmten Standpunkt gebunden ist.
Kenngröße für die Beurteilung von Luftdruckschwankungen, vorwiegend im Hörbereich des Menschen. Einheit des Schalldruckpegels ist das Dezibel. Errechnet wird der Schalldruckpegel aus dem logarithmischen Verhältnis eines zu messenden (Wechsel-)Schalldrucks p zu einem festgelegten Bezugsschalldruck po (Verhältnis: 20 lg p/po).
Die Ski laufen nicht spurgetreu, sondern bewegen sich, besonders bei Geradeausfahrten, nach einem "Regenwurm" - Muster wie Scheibenwischer hin und her.
Wenn Sie den Schnellkochtopf von der Heizquelle nehmen, müssen Sie warten, bis der Schnellkochtopf soweit abgekühlt ist, dass der Druckanzeiger (das so genannte Kochventil) in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, damit der Schnellkochtopf geöffnet werden kann. Diesen Vorgang können Sie über das Schnellabdampfen beschleunigen. In der Regel wird dazu ein Abdampfregler in Richtung der Stellung "Öffnen" gedreht, um den Dampf entweichen zu lassen. Ist die Stellung "Öffnen" erreicht und tritt kein Dampf mehr aus, kann der Topf geöffnet werden.
Flächenmäßiges Abtragen von Material (Metall) durch Schleifen.
Schutzklassen dienen in der Elektrotechnik der Einteilung und Kennzeichnung von elektrischen Betriebsmitteln (zum Beispiel Geräte und Installationsbauteilen) in Bezug auf die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages. Es gibt vier Schutzklassen für elektrische Betriebsmittel.
Es besteht neben der Grundisolierung kein besonderer Schutz gegen einen elektrischen Schlag. Der Anschluss an das Schutzleitersystem ist nicht möglich. Der Schutz muss durch die Umgebung des Betriebsmittels sichergestellt sein. Für Schutzklasse 0 gibt es kein Symbol; eine Kennzeichnung ist nicht vorgesehen.
Leuchten der Schutzklasse I haben einen Schutzleiteranschluss, der mit dem Symbol
gekennzeichnet ist.
Die berührbaren leitfähigen Teile (z.B. Metallgehäuse) der Leuchte sind mit dem gelb-grünen Schutzleiter verbunden, damit im Fehlerfall die vorgeschaltete Schutzeinrichtung (Überstromschutzeinrichtung, Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) neue Bezeichnung RCD) auslösen kann. Hier hängt der Schutz allerdings von einer ordnungsgemäßen fest installierten elektrischen Anlage ab.
Leuchten der Schutzklasse II (Schutzisolierung) sind mit dem Symbol
gekennzeichnet.
Die Sicherheit dieser Geräte ist durch eine zusätzliche Isolierung gewährleistet, so dass es im Fehlerfall zu keiner gefährlichen Berührspannung kommen kann. An diesen Geräten darf kein Schutzleiter angeschlossen werden. Diese Geräte haben ein hohes Schutzniveau.
Leuchten der Schutzklasse III (Schutzkleinspannung) sind mit dem Symbol
gekennzeichnet und werden mit einer Spannung bis max. 50V Wechselspannung (AC) bzw. 120V Gleichspannung (DC) betrieben. Hier wird der Personenschutz durch die niedrige Berührungsspannung im Fehlerfall sichergestellt.
Die Schutzklassen sind von den IP-Schutzarten zu unterscheiden!
SELV = savety extra-low voltage. Schutz sowohl gegen direktes Berühren als auch bei indirektem Berühren gegeben, jedoch nur bis zu einer Spannung von: AC 25 V ~ bzw. DC 60V -
Schutzleiter (PE) von "protection earth" (englisch).
Farbkombination des Schutzleiters in Deutschland: grün / gelb (früher: rot).
Bei Geräten der Schutzklasse I sind die berührbaren leitfähigen Teile (z. B. Metallgehäuse) über den Schutzleiter niederohmig mit dem E rdpotenzial der Hausinstallation verbunden. Dadurch wird gewährleistet, dass gefährliche Berührungsspannung, z.B. an Gehäusen elektrischer Betriebsmittel, gar nicht erst entstehen kann. Sobald in einem Fehlerfall Spannung an einem Schutzleiter anliegt, reagiert eine Sicherung oder ein FI-Schutzschalter und schaltet das Gerät spannungsfrei.
Standard-definition television oder SDTV ist eine amerikanische Fernsehnorm, welche sich auf digitales Fernsehen bezieht. Die Auflösungen liegen unter denen von HDTV. Folgende Auflösungen sind möglich:*704 Pixel × 480 Zeilen ( und )*640 Pixels × 480 Zeilen (Nur ).Übertragen wird mit 24, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde.
Bestimmte Übungen und Sportgeräte verbessern die Standstabilisierungsfähigkeit der Muskulatur.
Gemeinde nördlich von Mailand, Italien, wo 1976 bei einem Chemieunfall ein bewohntes Gebiet durch eine außer Kontrolle geratene Synthese von 2,4,5-Trichlorphenol mit Bildung von 2,3,7,8-TCDD kontaminiert wurde.
Sievert [Sv] ist die Einheit der effektiven Dosis. Ein Sievert entspricht einem Joule pro Kilogramm.
Übliche Dosen liegen im Bereich von tausendstel (Millisievert) oder millionstel Sievert (Mikrosievert).
Verschiedene Strahlungsarten erzeugen unterschiedliche biologische Wirkungen. Dieser Begebenheit wird im Strahlenschutz durch einen normativ festgelegten Wichtungsfaktor für die Strahlung Rechnung getragen, über den die Energiedosis in die Äquivalentdosis überführt wird. Benannt ist die Einheit nach dem schwedischen Mediziner und Physiker Rolf Sievert (1896-1966). Bis 1985 hieß die Einheit der Äquivalenzdosis rem, wobei 1 rem = 0,01 Sv.
Ein Sozius ist der Beifahrer auf einem Motorrad. Der Sozius sitzt hinter dem Fahrer auf einem eigenen Sattel oder auf dem rückwärtigen Teil der Sitzbank.
Distanzbuchsen, die beim Inline-Skating den Abstand zwischen den beiden Rollenlagern gewährleisten.
Die elektrische Spannung ist eine physikalische Größe, die angibt, wie viel Arbeit bzw. Energie nötig ist, um ein Objekt mit einer bestimmten elektrischen Ladung entlang eines elektrischen Feldes zu bewegen. Spannung ist also das spezifische Arbeitsvermögen der Ladung. Sie ist eine Feldgröße, die um viele Größenordnungen schwanken kann.
Das Formelzeichen der Spannung ist U – abgeleitet vom lat. urgere (drängen, treiben, drücken), – international wird überwiegend V (von Voltage) verwendet. Die SI-Einheit ist das Volt, benannt nach Alessandro Volta.
Auf „natürliche“ Weise entsteht elektrische Spannung zum Beispiel durch Reibungselektrizität, bei Gewittern und bei Redoxreaktionen. Zur technischen Nutzung werden Spannungen meistens durch elektromagnetische Induktion sowie durch Elektrochemie erzeugt.
Die umgangssprachliche Bezeichnung „Stromspannung“ ist fachlich inkorrekt und sollte bei eindeutigem Zusammenhang durch „Spannung“ und sonst durch „elektrische Spannung“ bzw. „Netzspannung“ ersetzt werden.
Seile mit geringer Dehnung (z. B. zum Aufsteigen in Höhlen).
Gemisch aus Tausenden von Einzelsubstanzen, das bei der Koksgewinnung (Kokerei) anfällt.
Verwendung fand Steinkohlenteer z.B. im Bautenschutz (Holzschutzmittel) und als Dachpappenmaterial. Steinkohlenteer enthält zahlreiche giftige und umweltgefährdende Substanzen, z.B. polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe ( krebserzeugend). Steinkohlenteer zählt zu den krebserzeugenden Stoffen. Der Einsatz von Steinkohlenteer ist heute stark eingeschränkt (Teerölverordnung).
Chemische Elemente oder chemische Verbindungen.
Dosis ionisierender Strahlen
Unter Strangulation versteht man die Tötung durch Zusammenschnüren des Halses oder Brechen des Genicks in einer - meist laufenden - Schlinge unter Einfluss des Körpergewichts.
Der Sturzfaktor ergibt sich aus der Sturzhöhe dividiert durch die Länge des ausgegebenen Seils.
Je geringer der Sturzfaktor ist, desto geringer ist die Belastung auf die gesamte Sicherungskette.
Die Taillierung ist - einfach ausgedruckt - der Verlauf der Skiform von der breitesten Stelle (Skischaufel) über die engste Stelle (Skimitte) zum wieder breiteren Skiende.
Beim Zeitmultiplexverfahren (Abk. TDM für Time Division Multiplex oder TDMA für Time Division Multiple Access) werden in bestimmten Zeitabschnitten (Time Slots) die Daten (Signale) verschiedener Sender auf einem Kanal übertragen. Das Zeitmultiplexverfahren unterscheidet zwischen dem synchronen und asynchronen Verfahren.
Diese Produkte werden ausschließlich bei der Arbeit verwendet wie z. B. Druckmaschinen.
Die terrestrische Strahlung wird von den natürlichen Radionukliden, die in Böden und Gesteinen der Erdkruste enthalten sind, emittiert. Sie finden sich auch in fast jedem Baustoff. Die Intensität der terrestrischen Strahlung wird in mSv/Jahr angegeben. Sie liegt in Deutschland im Mittel bei etwa 0,4 mSv/Jahr, wobei die Werte regional sehr unterschiedlich ausfallen. Die höchsten Werte "bis zu 1,3 mSv/Jahr " findet man im Bayerischen Wald und anderen Mittelgebirgen.
Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich unter dem Einfluss von Wärme (Thermo) plastisch (plaste) verformen lassen.
In der Regel bestehen Thermoplaste aus Polymeren, aus linearen oder wenig verzweigten Kettenmolekülen. Werden sie erwärmt, lassen sie sich durch Zug strecken. Bei stärkerer Erwärmung können sie unbegrenzt eingeschmolzen und neu geformt werden. Darin unterscheiden sie sich von den Duroplasten.
Thermoplaste wurden ursprünglich vor allem im Spritzgießverfahren verarbeitet, weshalb man sie auch als Spritzmassen bezeichnet.
Zu den Thermoplasten zählt z.B. Polyethen und Polyamid, das erste war Celluloid.
Thermoplaste werden weiter unterteilt in amorphe die erweichen und kristalline die schmelzen.
Farblose, aromatisch riechende und brennbare Flüssigkeit, die als Lösungsmittel sowie zur Herstellung z.B. von Benzol dient.
Man versteht darunter die Verwindungsstabilität des Skilängskörpers. Je torsionssteifer ein Ski ist, desto schwerer lässt er sich in sich (entlang der Skilängsachse) verdrehen.
giftig - Giftigkeit - Giftstoff - Studium der toxischen Wirkung von Stoffen
Giftigkeit = Grad der schädlichen Wirkung einer Substanz auf ein Organ (z.B. die Haut) oder Lebewesen, welchem diese Substanz über eine bestimmte Zeit ausgesetzt ist.
|
Substanz |
LD50in µg/kg |
|---|---|
|
Tetanus-Toxin |
0.0001 |
|
Botulinum-Toxin |
0.0003 |
|
Diphtherie-Toxin |
0.3 |
|
2,3,7,8-TCDD (Seveso-Dioxin) |
1.0 |
|
Saxitoxin (Muscheltoxin) |
8.9 |
|
Aflatoxin B1 (Mycotoxin aus Schimmelpilzen) |
10 |
|
Curare (Alkaloidgemisch südamerikanischer Pflanzen) |
500 |
|
Strychnin (Alkaloid einer Strychnos-Pflanze) |
500 |
|
Nicotin (Alkaloid der Tabak- Pflanze) |
1000 |
|
Natriumcyanid (Natriumsalz der Blausäure) |
9800 |
Der Tabelle ist z.B. zu entnehmen, dass das Seveso-Dioxin TCDD um ca. 1000 mal toxischer wirkt als reines Nikotin.
Giftige Wirkung, die innerhalb kurzer Zeit nach der Exposition auftritt, gewöhnlich nach 24 bis 96 Stunden
Fähigkeit einer Substanz eine gesundheitsschädliche Wirkung nach Langzeitexposition zu verursachen
Studium der toxischen Wirkung von Stoffen auf die Fortpflanzung
Ein Transformator (oder kurz "Trafo") ist ein Bauelement bzw. eine Anlage in der Elektrotechnik. Hauptanwendungsgebiet von Transformatoren ist daher die Erhöhung beziehungsweise die Reduktion von Wechselspannungen.
Beim T-Stop wird ein Skateschuh rechtwinklig hinter den anderen gesetzt. Dann lässt man die Rollen quer zur Bewegungsrichtung über den Boden gleiten. Über eine Ausdehnung der Schrittstellung und eine stärker werdende Belastung des hinteren, bremsenden (quergestellten) Skates lässt sich die Bremswirkung dosieren.
Diese Bremstechnik ist sehr materialverschleißend, weil dabei die Rollen quasi als Bremse fungieren.
Universal Mobile Telecommunications System, besser bekannt unter der Abkürzung UMTS, ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) bei 1920 bis 2170 MHz.
Fahrzeug schiebt über die Vorderräder zur Kurvenaußenseite
Das VDE-Zeichen wird vom Verband der Elektrotechnik vergeben. Der Verband überprüft die Einhaltung des ProdSG. ![]()
Unter verwendungsfertigen Verbraucherprodukten versteht man Produkte, die bereits zur Nutzung geeignet sind, ohne dass weitere Teile eingefügt werden müssen. Z. B. Wasserkocher, Bohrmaschinen, Lampen etc.
Einheit der elektrischen Spannung
Ein Wärmedämmverbundsystem (abgekürzt WDVS) ist eine spezielle Ausführung der Wärmedämmung auf der Außenwand von Gebäuden. Auf der e igentlichen Wärmedämmung (zum Beispiel geschäumtes Polystyrol oder Mineralwolle) wird die Armierungsschicht aufgetragen. Darauf wird dann der Außenputz aufgetragen, der je nach Anforderungen und Produkt auch noch gestrichen werden kann. Jedes WDVS muss in Deutschland eine bauaufsichtliche Zulassung haben.
Distanzbuchsen für das Inline-Skating, die zwischen Rollenlager und Schiene montiert werden.
Einheit der elektrischen Leistung.
Als Weichmacher werden Stoffe bezeichnet, die zu einem Material gegeben werden um dessen Dehnbarkeit, Weichheit und Biegsamkeit für Verarbeitung und Gebrauch zu verbessern. Dabei gehen Weichmacher aber keine chemische Reaktion mit dem Material ein, sondern verändern es nur physikalisch. Neben seiner weichmachenden Wirkung sollte ein idealer Weichmacher geruchlos, farblos, licht-, temperatur- und wasserbeständig, nicht gesundheitsschädlich, schwer brennbar und möglichst wenig flüchtig sein.
Selten wird ein Weichmacher alleine eingesetzt. Vielmehr werden die verschiedenen Typen entsprechend ihren Eigenschaften kombiniert. Den höchsten Marktanteil haben die als potentielle Gebäudeschadstoffe zu beachtenden Phthalate. Als zusätzliche Weichmacher werden z. B. die ökologisch ebenfalls bedenklichen Chlorparaffine (Stoffgruppe: Organochlorverbindungen) verwendet. Weitere Stoffgruppen, aus denen Verbindungen als Weichmacher Verwendung finden sind Trimellitate, aliphatische Dicarbonsäureester, Polyester, Phosphorsäureester, Fettsäureester, Hydroxycarbonsäureester, Epoxide und Sulfoxide/Sulfone. Pflanzenchemiehersteller verwenden natürliche Weichmacher wie Lärchenharz oder Rizinusöl.
Verwendung:
Weichmacher werden in großen Mengen und in vielfältiger Weise in Kunststoffen, Lacken, Anstrich- und Beschichtungsmitteln, Dichtungsmassen, Kautschuk- und Gummi-Artikeln sowie in Klebstoffen eingesetzt. Auch bei der <Textilveredlung> werden weichmachende Substanzen verwendet, um die Griffigkeit, Geschmeidigkeit und Scheuerfestigkeit zu verbessern. In Waschmitteln übernehmen Weichspüler diese Aufgabe.
World Health Organisation = Weltgesundheitsorganisation (www.who.int)
Wrist Guards sind Handprotektoren, die mit Hilfe einer stabilisierenden Schiene beim Inlineskaten vor Handgelenksbrüchen und Schürfwunden schützen sollen.
Die aromatische, farblose Isomeren-Verbindungen ist meist in flüssiger Form zu finden und hat eine stark lichtbrechende Wirkung und verbrennt mit deutlich rußender Flamme. Sie wird z.B. als Lösungsmittel für Lacke und als Kraftstoffkomponente verwendet.
Allgemein ist ein Zeitschlitz (auch Zeitscheibe oder englisch time slot) die periodische Zuteilung der Nutzung einer Ressource für einen bestimmten festen Zeitabschnitt.
Verfahren, in dem ein unparteiischer Dritter (z.B. TÜV) schriftlich bestätigt, daß ein Erzeugnis, ein Verfahren oder eine Dienstleistung vorgeschriebene Anforderungen erfüllt.