Bei einer betrieblichen Eigenkontrolle vom 7. April 2012 in einem Legehennenbetrieb in Niedersachsen ist die Überschreitung des Höchstwerts für PCB in Hühnereiern festgestellt worden. Die Behörden in Niedersachsen gehen davon aus, dass keine Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr belasteter Eier besteht.
Am 9. Mai 2012 wurde bekannt, dass Eier aus diesem Betrieb in geringen Mengen über eine Packstelle in Schleswig-Holstein nach Bayern gelangt und über einige Tankstellen vertrieben worden sein könnten. Verbraucher sollten daher auf die Stempelnummer
0-DE-0357911
auf dem Ei achten und gegebenenfalls Eier mit dieser Stempelnummer an die verkaufende Tankstelle zurückgeben oder die Eier vernichten.
Die Eier werden aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vom Markt genommen, so das LGL. Die Rücknahme wird überwacht.

Spargel schmeckt gut und ist gesund. Frische ist beim Spargel das wichtigste Kriterium für eine gute Qualität. Da der Spargel nach dem Stechen schnell an Zartheit und Geschmack verliert, sollten Sie unbedingt auf bestimmte Frischezeichen achten. Tipps zum Kauf und zur Lagerung finden Sie in unserem VIS-Artikel.
Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) hat einen Wettbewerb ausgerufen für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen in Bayern. Gesucht werden Betriebe, die bereits gute Beispiele für die Praxis im Bereich einer gesundheitsförderlichen und wohlschmeckenden Mittagsverpflegung umsetzen und somit auch ein Zeichen für die Branche setzen. Einsendeschluss ist der 30.06.2012. Die teilnehmenden Einrichtungen werden zu ihrem Verpflegungsangebot befragt, reichen einen sechswöchigen Speiseplanzyklus ein und erläutern ihr Verpflegungskonzept. Aus der Bewertung dieser Unterlagen durch eine unabhängige Fachjury werden Einrichtungen für eine Vorortbesichtigung ausgewählt. Die fünf Besten werden im Rahmen einer Fachtagung am 27.11.2012 prämiert und erhalten jeweils 1000 Euro.
Bei Kontrollen sind in drei niedersächsischen Legehennenbetrieben erhöhte Gehalte an dioxinähnlichen PCB (dl-PCB) in Eiern festgestellt worden. Die Betriebe wurden vollständig gesperrt. Die Ermittlungen in Bayern haben ergeben, dass Eier mit der Stempelnummer
0-DE-0357661
in Bayern vertrieben wurden. Die Eier werden aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vom Markt genommen, so das LGL. Gemäß dem amtlichen Untersuchungsergebnis aus Niedersachsen besteht keine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der belasteten Eier.
In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, so das BMELV, sind in Eiern aus unterschiedlichen Betrieben dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB) nachgewiesen worden. Die Ursachen für diese Verunreinigungen sind bislang nicht geklärt.
Laut LGL sind die Betriebe vollständig gesperrt. Die noch im Handel befindlichen Eier wurden zurückgerufen. Laut Aussage des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung besteht keine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der belasteten Eier. Verbraucher sollten jedoch Eier mit den genannten Erzeugercodes in die Geschäfte zurückbringen oder vernichten.
Die Stempelnummern lauten:
1-DE-0354451
1-DE-0354452
1-DE-0354453
1-DE-0352691
0-DE-0357661
0-DE-0521041
Alles was Sie rund ums Osterei wissen müssenWann ist ein Ei weich/hart? Ist der grüne Rand am Dotter gefährlich? Wie erkenne ich, ob ein Ei noch frisch ist? Antworten auf diese und einer Menge anderer Fragen rund ums Ei liefert der aid Infodienst in einer Zusammenstellung. Wenn Sie mehr über die Kennzeichnung von Eiern erfahren wollen, macht Sie unser VIS-Artikel schlau.

Fisch liegt aber nicht nur zu Ostern im Trend. Gilt er doch als wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Doch viele Fischarten gelten als überfischt. Ist Fisch daher immer eine gute Wahl? Verbraucher, so der VerbraucherService Bayern können durch bewusstes Einkaufen einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Fischerei nachhaltig gestaltet wird. Beim Einkauf einfach auf das Umweltzeichen achten!

Der Frühling kommt und damit wieder einmal die Zeit, in der neue Diäten propagiert werden und diverse Schlankheitsmittel regen Zulauf haben. Auch wenn diese den Eindruck erwecken, innerhalb von wenigen Tagen die unliebsamen Pfunde los zu werden, ist es erfolgversprechender, Schritt für Schritt einen gesundheitsfördernden Lebensstil umzusetzen. Dies bedeutet eine vollwertige, dem eigenen Energiebedarf angepasste Ernährung und regelmäßige Bewegung im Alltag.
Die folgenden Beiträge helfen Ihnen dabei:

Bei ca. 12 Millionen Menschen in Deutschland führt der Genuss von Milch, Joghurt und Co. zu Blähungen und Durchfall. Sie vertragen den Milchzucker, auch Laktose genannt, in diesen Produkten schlecht. Die Ursache dafür liegt im Darm, der das Enzym zum Abbau von Milchzucker nicht mehr ausreichend bildet. Mit der richtigen Ernährung kommt der Bauch jedoch bald wieder zur Ruhe.
statt Zucker?Seit Jahrhunderten nutzen die Ureinwohner Südamerikas die Blätter der Stevia-Pflanze „Stevia rebaudiana“ zum Süßen von Getränken. Sie sind bis zu 30-mal süßer als Haushaltszucker. In der Europäischen Union können nun die daraus extrahierten Steviolglykoside offiziell zum Süßen eingesetzt werden. Sie wurden in die Liste der zugelassenen Süßstoffe unter der Nummer „E 960“ aufgenommen.
Zahlreiche Lebensmittel werden speziell für Kinder angeboten. Die Werbung verspricht eine "Extraportion Milch" in Schokolade, "wertvolle Vitamine" in Fruchtgummis, Milchdesserts "mit dem Besten aus der Milch" oder den Miniquark "ohne Kristallzuckerzusatz". Tun wir unseren Kindern mit diesen Produkten tatsächlich etwas Gutes?
Nach den Ergebnissen der Betriebskontrollen und der Untersuchung von Proben der Fa. Müller-Brot durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist eine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher auszuschließen. Weitere aktuelle Informationen gibt es auf der Website des LGL.

Ob rot, weiß oder grün, die große Familie der Kohlgemüse hat viel zu bieten. Reich an Vitaminen und Mineralstoffen spielt Kohl besonders im Winter eine große Rolle für die Abwehrkräfte. Ihre Sortenvielfalt macht die Kohlfamilie zum Garant für Farbe, Genuss und Abwechslung auf dem Tisch zum kleinen Preis.
In Form von Pulver oder Brausetabletten soll der Mineralstoff Magnesium eine mangelhafte Ernährung ausgleichen und vor Muskelkrämpfen schützen. Nach einer Meldung der Verbraucherzentrale Bayern ist die Einnahme von Magnesiumpräparaten doch meist unnötig. Bei einer ausgewogenen Mischkost lassen sich die empfohlenen Tageszufuhrmengen problemlos erreichen, so die VZ Bayern. Nur in wenigen Fällen, z.B. bei intensivem Leistungssport oder bei Komplikationen in der Schwangerschaft, kann eine zusätzliche Gabe von Magnesium sinnvoll sein.
Eine Stichprobe des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für Aufregung gesorgt: Auf zehn von 20 gekauften Fleischproben sind ESBL-Keime gefunden worden, zwei Proben waren mit MRSA-Keimen belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft den massiven Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion als bedenklich ein. Den Verbrauchern empfiehlt das BfR, Fleisch nur gut durcherhitzt zu verzehren und durch Beachtung der Regeln der Küchenhygiene eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel zu verhindern.
Zitrusfrüchte, so die VZ Bayern, sollten möglichst kühl gelagert werden. Viele Früchte sind mit verschiedenen Konservierungsstoffen vor Schimmelpilzen geschützt. Deshalb sollten sie vor dem Schälen mit warmen Wasser gewaschen werden. Nach dem Schälen sollten auch die Hände gründlich gewaschen werden.

Im Winter schmeckt ein heißer Tee besonders gut. Ob Kräuter-, Früchte- , schwarzer, grüner oder weißer Tee, vielen dieser Basistees werden Aromastoffe oder aromatisierende Zutaten zugesetzt. Der VerbraucherService Bayern erklärt, womit aromatisiert wird und wie man natürliches von künstlichem Aroma unterscheiden kann.