Auf dieser Seite finden Sie die gesammelten Fragen und Antworten vergangener Wochen. Bitte beachten Sie, dass sich die fachliche Richtigkeit der Antworten auf den Zeitpunkt des Erstellens bezieht.
In dieser Rubrik beantworten unsere Experten jede Woche eine neue Frage aus den Bereichen Ernährung, Ernährungsbezogener Verbraucherschutz oder Lebensmittel.
Antwort: Flohsamen sind die Samen von Wegerichgewächsen, deren Ballast- und Schleimstoffe zusammen mit Wasser stark aufquellen können. Ähnlich wie Leinsamen werden sie vor allem zur Behandlung von Darmträgheit verwendet.
Flohsamen stammen von einem einjährigen, 10 bis 50 Zentimeter hohen Kraut mit schmalen, länglichen Blättern. Medizinisch zum Einsatz kommen die zwei Zentimeter langen Samen und Samenschalen des Flohsamens. Zum Verzehr sind drei Arten von Flohsamen der Pflanzengattung „Plantago“ erhältlich. Flohsamen-Wegerich (Plantago psyllium oder afra) und Sandwegerich (Plantago indica) werden im Mittelmeerraum und in Westasien angebaut. Am bekanntesten sind die hellen Flohsamenschalen des indischen Wegerichs (Plantago ovata), der vor allem in Indien und Pakistan beheimatet ist. Er hat das höchste Quellvermögen von allen Flohsamenarten.
Zur Einnahme gibt es Flohsamen als ganzen Samen, als Samenschalen und auch gemahlen als Granulat zu kaufen. Flohsamen werden in Drogerien, Reformhäusern, Bioläden und Apotheken angeboten.
Die Samenschale des Flohsamens enthält zahlreiche Ballast- und Schleimstoffe, die zusammen mit Wasser bis auf das fünfzehnfache Volumen aufquellen können und eine unverdauliche gelartige Masse bilden. Nach dem Verzehr von Flohsamen wird durch die Volumenzunahme des Stuhls die Darmtätigkeit angeregt und der Darminhalt geschmeidig gemacht.
Flohsamen bewirken generell eine Stuhlregulierung und werden häufig als leichtes Abführmittel bei Verstopfung und Darmträgheit verwendet. Besonders hilfreich sind sie bei Beschwerden, die einen weichen Stuhlgang erfordern wie beispielsweise Hämorrhoiden, Einrissen an der Analschleimhaut (Analfissuren) oder nach rektal-analen operativen Eingriffen. Aber auch bei Durchfällen haben Flohsamen aufgrund ihres hohen Wasserbindevermögens eine regulierende Wirkung. Durch die Einnahme des Flohsamens wird die Beschaffenheit des Stuhls verbessert und gleichzeitig die Transitzeit verlängert. Die Wirkung der Flohsamen tritt nach ca. 12 bis 24 Stunden ein. Nach einer Einnahme von zwei bis drei Tagen ist der maximale Effekt erreicht. In der glutenfreien Ernährung bei Zöliakie oder Sprue eignen sich die Flohsamen gut als Bindemittel bei der Herstellung von Gebäck. Im Unterschied zu anderen Abführmitteln erzeugen Flohsamen keinen Gewöhnungseffekt und können deshalb auch über längere Zeit eingenommen werden.
Die tägliche Menge an Flohsamen hängt von der Art der Beschwerden ab und ist individuell auszutesten. Unbedingt erforderlich ist bei der Verwendung von Flohsamen eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. zwei Litern in Form von Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee. Bei ungenügender Flüssigkeitszufuhr kehrt sich die gewünschte Wirkung in das Gegenteil um und es kommt zu Verstopfung. Da Flohsamen geschmacksneutral sind, können sie nach dem Aufquellen auch gut in Joghurt, Müsli oder Fruchtsaft eingerührt werden.
Ein bis zwei Teelöffel (5 bis 10 g) Flohsamen lässt man bei Verstopfung in etwa 100 ml Wasser vorquellen und nimmt sie bis zu dreimal täglich vor oder nach der Mahlzeit ein. Mindestens 200 bis 400ml Wasser sollten danach getrunken werden.
Ca. zweimal täglich ein bis zwei Teelöffel Flohsamen in eine Tasse mit Wasser geben, umrühren und gleich trinken.
Flohsamen dürfen bei Darmverschluss, Verengungen der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Kanals, bei Schluckbeschwerden oder bei akuten Entzündungen der Speiseröhre, des Magens und des Darms nicht angewendet werden. Auch im Liegen oder kurz vor dem Schlafengehen sollten Flohsamen nicht eingenommen werden. Sie könnten vorzeitig quellen und Rachenraum oder Speiseröhre verstopfen. Zu Beginn der Behandlung können Völlegefühl und Blähungen auftreten.
Stand 16.12.2011
Antwort: Leichte Kost in kleinen Portionen und reichlich kalorienfreie Getränke bestimmen den Speiseplan in den Sommermonaten.
Der Körper hat ein gut funktionierendes System, sich gegen hohe Temperaturen zu wehren. Die Gefäße der Haut weiten sich und der Schweiß fließt. Auf der Hautoberfläche verdunstet der Schweiß, die Haut kühlt sich ab und hält so die Körpertemperatur trotz der warmen Temperaturen konstant. Bei großer Hitze scheidet der Körper bis zu einem Liter Schweiß in der Stunde aus. Wird dieses Kühlsystem beispielsweise aufgrund von Flüssigkeitsmangel überfordert, kommt es zu Beschwerden. Bereits ein Wasserverlust von 2-3 Prozent des Körpergewichts führt zu Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit, Muskelkrämpfen bis hin zur Bewusstlosigkeit. Um auch an heißen Sommertagen fit und leistungsfähig zu bleiben, muss deshalb für ausreichend Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden. Der Verzehr von leicht verdaulichen Speisen entlastet das Herz- und Kreislaufsystem und liefert wichtige Mineralstoffe, die mit dem Schweiß verloren gingen.
Da der Körper eines Erwachsenen zu 60 Prozent aus Wasser besteht (bei Säuglingen zu 80 Prozent), ist der Ausgleich des hitzebedingten Verlustes an Flüssigkeit und Mineralstoffen lebenswichtig. Etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollten Erwachsene täglich zu sich nehmen. An heißen Tagen kann dieser Bedarf auch auf die drei- bis vierfache Menge ansteigen. Wer erst trinkt, wenn der Körper Durst meldet, ist zu spät dran. Günstiger ist es, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Am besten wird der Durst gelöscht, wenn die Getränke Zimmertemperatur haben. Eiskalte Flüssigkeiten muss der Körper mit viel Energie erst auf die richtige Temperatur bringen und kommt dadurch noch stärker ins Schwitzen.
Mit zunehmendem Alter lässt das Durstempfinden nach. Besonders in der sommerlichen Hitze besteht dann verstärkt die Gefahr der Austrocknung. Mit einem Trinkprotokoll z.B. erhält man einen guten Überblick, wie viel Liter pro Tag tatsächlich getrunken wurden. Die empfohlene Flüssigkeitsmenge erreicht man leichter, wenn die Tagesration schon morgens bereitgestellt und immer in Sichtweite platziert wird. Auch der Verzehr von wasserhaltigen Lebensmitteln, Suppen und fettarmen Saucen erhöht die Flüssigkeitszufuhr.
Ein voller Bauch meldet sich bei hohen Temperaturen schnell in Form von Unwohlsein, Magendruck und Schweißausbrüchen bemerkbar. Üppige Mahlzeiten oder zu heiße, scharfe und fettige Speisen belasten den Kreislauf in der warmen Jahreszeit mehr als sonst. Viel weniger Verdauungsarbeit muss der Körper leisten, wenn fünf bis sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen werden und die Gerichte leicht bekömmlich sind. Da Kochsalz unnötig Wasser bindet, ist es vorteilhafter mit frischen Kräutern zu würzen und an Salz zu sparen.
Buttermilch, Sauermilch, Kefir und Trinkjoghurt sind an heißen Tagen sehr erfrischende Zwischenmahlzeiten. Gemischt mit Fruchtsaft oder püriertem Obst ergeben sich zahlreiche Geschmacksrichtungen, die zudem noch reich an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen sind. Gut als Pausensnack schmecken auch Obst und Gemüseschnitze mit hohem Wassergehalt wie Melonen, Gurken und Tomaten.
Hohe Temperaturen, mangelnde Kühlmöglichkeiten und niedrige Hygienestandards bieten ideale Wachstumsbedingungen für Krankheitserreger in Speisen. Im Sommer ist deshalb besondere Vorsicht beim Umgang und Verzehr von Lebensmitteln geboten, um z.B. Vergiftungen mit Salmonellen zu verhindern.
Tipps zum hygienischen Umgang mit Lebensmitteln
Stand: 01.12.2011
Antwort: Guarana ist ein häufiger Zusatz in Energy Drinks. Es ist ein coffeinhaltiges Genuß- und Heilmittel aus den Samen der in Brasilien wildwachsenden Schlingpflanze Paullinia sorbilis oder cupana. Die Samen werden von den Indianern getrocknet, geröstet, gepulvert, mit Wasser zu einem Teig angerührt, zu Stangen oder Kuchen geformt und an der Sonne getrocknet. Die so entstandene, braunschwarze, bitter schmeckende Masse enthält 3-6 % Coffein und wird als Genussmittel verwendet. Aus Extrakten von Pasta guaraná werden Erfrischungsgetränke hergestellt. Der Name "Guarana" ist indianischen Ursprungs.
Alkoholfreie Erfrischungsgetränke
Antwort: Das Milchfett besteht aus großen einzelnen Fettkügelchen, die leichter als die restlichen Substanzen der Milch sind und somit den Drang haben, an der Oberfläche zu schwimmen. Dieser Vorgang des Aufrahmens wird durch das Homogenisieren verhindert. Hierfür wird die Milch unter Druck durch kleinere Düsen gepresst, wobei die Fettkügelchen platzen und sich kleinere bilden. Das Fett wird besser in der Milch verteilt und wird somit bekömmlicher und verleiht der Milch einen vollmundigeren Geschmack.
Wie wird aus Rohmilch Trinkmilch?
Weitere Infos zu Milch und Milchprodukten
Mit den Informationen aus Zutatenverzeichnis und Nährwertkennzeichnung kann man den Gesundheitswert eines Lebensmittels zumindest teilweise beurteilen. Vor allem Zucker und Fette erhöhen den Kaloriengehalt, bringen aber keine oder nur wenige wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe mit.
In vielen Produkten verstecken sich verschiedene Zuckerarten, die für den Verbraucher auf den ersten Blick manchmal nicht als solche erkennbar sind: Zusammengezählt ergibt sich oft ein hoher Zuckeranteil, z.B. mehr als 40% in Frühstückscerealien.
Saccharose, Kristallzucker und Rohrzucker sind nichts anderes als gewöhnlicher Haushaltszucker. Auch die Zutaten Traubenzucker oder Glucose, Fruchtzucker oder Fructose, Milchzucker oder Lactose, Glucosesirup, Fructosesirup, Invertzuckersirup, Maltodextrin, Dextrose und „Fruchtsüße“ sind Zuckerarten.
Rohrohrzucker oder auch Ursüße und Sirupe wie Ahorn- oder Rübensirup enthalten zwar nennenswerte Anteile an Mineralstoffen, aber zum größten Teil bestehen sie doch aus Zucker. Wie viele der wertvollen Inhaltsstoffe von Honig in einem stark verarbeiteten, erhitzten Fertigprodukt noch enthalten sind, ist fraglich. Ernährungsphysiologisch wird deshalb Honig nicht besser beurteilt als Zucker.
Besonders kritisch werden gesüßte Erfrischungsgetränke gesehen. Das ist ein großes Problem, denn gerade Kinder greifen häufig zu süßen Getränken. Doch es scheint so, als ob der Körper diese Kalorien bei der Sättigungsregulation nicht berücksichtigt. Denn Studien lassen einen Zusammenhang zwischen dem häufigen Konsum von „Softdrinks“ und Übergewicht vermuten.
Aus der Zutatenliste geht die Art der Fette hervor: Eine günstige Fettqualität weisen Pflanzenöle, vor allem Raps- und Walnussöl sowie Fischöl auf. „Gehärtete Fette und Öle“ können unerwünschte Transfettsäuren enthalten, die wiederum Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen. Man findet sie z.B. in Toastbrot, Keksen, Müsliriegeln, Margarine. Die Suche nach alternativen Produkten ohne gehärtetes Fett lohnt sich.
Aus der Nährwertkennzeichnung ist der Gesamtfettgehalt und der Anteil an gesättigten Fettsäuren ersichtlich. Dieser sollte weniger als ein Drittel des Gesamtfetts betragen.
Der Kampf durch den Lebensmitteldschungel - Infos rund ums Thema Lebensmittelkennzeichnung
Weitere Artikel zu Lebensmittelkennzeichnung
Antwort: Eier haben gerade jetzt zur Osterzeit Hochsaison. Wie kann der Verbraucher erkennen, wie alt ein rohes Ei ist? Zum einen kann das Alter von gekauften Eiern anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums errechnet werden. Da das Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) von Güteklasse A Eiern ab dem Legetag höchstens 28 Tage betragen darf, gilt:
Legetag = MHD - 28 Tage
Außerdem kann das ungefähre Alter von Eiern mittels eines Schwimmtests bestimmt werden:
Vermarktung und Kontrolle von Eiern (PDF, 49 KB)
Antwort: Bayern und insbesondere die Region Franken ist eng mit dem Wein verbunden. Die rund 6000 ha umfassenden Rebflächen erstrecken sich insbesondere auf die Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken und Oberfranken auch „Mainfranken“ genannt. Gut 7.000 Winzerfamilien beschäftigen sich mit dem Weinbau. Franken ist eines der 13 „bestimmten Anbaugebiete“(b.A.) in Deutschland. Die fränkische Weinbaufläche beträgt 6 % von der deutschen Weinbaufläche. Erste urkundliche Erwähnungen gab es 770 n.Chr.. Eine Besonderheit des fränkischen Weins sind Bocksbeutelflaschenfür Qualitätswein.
Die fränkischen Winzer erzeugen überwiegend Weißweine (83 %) aus den Rebsorten:
Aber auch Rotweine (17 %) werden zunehmend hergestellt aus folgenden Rebsorten:
Es werden auch die Weinarten
Darüber hinaus werden Qualitätsschaumweine b. A. oder Sekt b.A. aus Frankenwein hergestellt sowie Perlweine (Secco).
Mit dem Weinlesebeginn kommt eine weitere Spezialität hinzu:
Fränkischer Federweißer oder Fränkischer Bremser. Der mehr oder weniger angegorene frische Traubenmost aus der neuen Ernte.
Bayern ist eine der am besten überwachten Weinbauregionen der Welt. Grund hierfür ist das - auch als „Modell Bayern“ bezeichnete - Konzept der amtlichen Qualitätsweinprüfung. In ganz Deutschland gilt: Alle Qualitätsweine (ohne und mit Prädikat) müssen eine chemische und eine sensorische Prüfung durchlaufen, bevor sie vermarktet werden dürfen. Die chemischen Prüfungen dürfen hierbei von privaten Laboratorien durchgeführt werden.
Das Besondere am Bayerischen Modell liegt darin, dass alle Prädikatsweine (das sind die qualitativ und auch wirtschaftlich hochwertigsten Weine mit den Zusatzbezeichnungen „Kabinett“, „Spätlese“, „Auslese“…) von einer staatlichen Stelle, nämlich der Außenstelle Würzburg des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, untersucht werden müssen. Die dort durchgeführten Untersuchungen übersteigen bei Weitem die der Privatlabors. Die staatlichen Überwacher setzen unter anderem ein Kernresonanzspektrometer (in der Medizin als Kernspintomograph bekannt) zur Aufdeckung von Weinverfälschungen ein. In ganz Deutschland existieren in der amtlichen Weinüberwachung nur zwei solcher Geräte.
Diese weit über das gesetzliche Maß hinausgehende Analytik ist die Gewähr dafür, dass Manipulationen und gesetzwidrige Verfahren weitgehend erkannt werden – und dies bevor die Weine zum Verbraucher gelangen.
Sekt, Perlwein - Infos rund ums Thema
Antwort: Die Nummer gibt Aufschluss über die Haltungsform der Legehenne sowie über den Herkunftsstall des Eies. Untenstehendes Ei stammt z. B. aus Bodenhaltung, wurde in Deutschland (DE) gelegt, genauer gesagt in Bayern (09), konkreter im Regierungsbezirk Niederbayern.

Frischetest bei Eiern - Vermarktung und Kontrolle
Antwort: Der Nitratgehalt ist im Wesentlichen von drei Faktoren abhängig: von der Belichtung, der Düngung und der Salatart.
Bei starker Belichtung (d.h. tagsüber) wird in der Pflanze mehr Nitrat abgebaut als aus dem Boden aufgenommen wird. Da im Glashaus weniger Licht als im Freiland herrscht, sind die Nitratgehalte bei Salaten aus dem Treibhaus normalerweise höher als bei Pflanzen aus dem Freiland. Die EU-Grenzwerte für Nitrat in Salaten sind deshalb für Treibhausprodukte höher angesetzt als für Freilanderzeugnisse. Um den Nitratgehalt gering zu halten, ist es günstiger, Salat am Abend zu ernten anstatt am Morgen, weil tagsüber das Nitrat abnimmt und nachts zunimmt.
Ein weiterer entscheidender Faktor für den Nitratgehalt sind die Höhe der Düngung und der natürliche Nitratgehalt im Boden. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit natürlichem Dünger (Jauche, Kompost) oder mit Kunstdünger gedüngt wurde. In beiden Fällen wird die Pflanze stark mit Nitrat versorgt. Es ist deshalb wichtig nicht zu stark zu düngen. Auch sollte von Erzeugerseite in genügendem Zeitabstand vor der Ernte überhaupt nicht mehr gedüngt werden.
Des Weiteren muss beachtet werden, dass manche Salatarten Nitrat besser speichern als andere und deshalb grundsätzlich mehr Nitrat enthalten.
Nitrat-Gehalt in Lebensmitteln
Antwort: Kinder haben durch Wachstum und viel Bewegung einen hohen Energiebedarf. Um Müdigkeit und Konzentrationsabfall zu vermeiden, brauchen sie ständig Nachschub. Fünf Mahlzeiten sollten sich gleichmäßig über den Tag verteilen: Frühstück, Pausenbrot, ein Mittagessen, eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag und das Abendessen. Ob das Mittag- oder das Abendessen die warme Mahlzeit bildet, macht dabei keinen großen Unterschied.
Ernährung von Kindergarten- und Schulkindern
Antwort: Fleisch, Fleischwaren und Fisch gelten als wichtige Lieferanten von Eiweiß, Eisen und einigen B-Vitaminen. Der wichtigste Nährstoff, der beim Verzicht auf Fleisch fehlt, ist der Mineralstoff Eisen. Der Körper kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln leichter aufnehmen als aus Pflanzen, weil hier das Eisen in einer leichter verwertbaren Form vorliegt. Zusätzlich hemmen andere pflanzliche Inhaltsstoffe wie das Phytin im Getreide oder die Oxalsäure in Kakaopulver, Rhabarber und Spinat die Aufnahme von pflanzlichem Eisen in den Darm. Um einem Eisenmangel vorzubeugen und die Eisenreserven zu füllen, gibt es dennoch gute pflanzliche Alternativen und Kombinationen. Eine Kontrolle des Eisengehalts im Blut durch den Arzt ist von Zeit zu Zeit sinnvoll.
Eisenhaltige pflanzliche Produkte gehören täglich auf den Speiseplan. Reichlich Eisen liefern Getreide und Getreideprodukte. Vollkornprodukte sind zu bevorzugen, weil das Eisen im Getreide unter der Schale sitzt. Hafer- und Hirseflocken weisen besonders viel Eisen auf. Sie schmecken süß und pikant in vielen Speisen sehr lecker. Haferflockenkekse, Hirsekuchen oder –bratlinge eignen sich ideal als kleine Zwischenmahlzeiten, vor allem zusammen mit Obst und Gemüsestückchen. Die eisenhaltigen Spitzenreiter bei den Gemüsesorten sind z.B. Broccoli, Endivien- und Feldsalat, Fenchel, Kresse, Mangold und Zucchini. Auch Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, besonders Sesamsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne leisten einen wertvollen Beitrag bei der Eisenversorgung. Leichter für den Körper verfügbar ist Eisen, wenn es zusammen mit Vitamin C aufgenommen wird. Eisen- und Vitamin C-haltige Lebensmittel sind sehr gut zu kombinieren.
Vegetarische Ernährung für Jugendliche
Antwort: Bereits im 6. Jahrhundert vor Christus begründete der griechische Philosoph Pythagoras die vegetarische Lebensweise. Im Mittelpunkt dieser Ernährungsform steht der Verzicht auf Fleisch, Fisch und daraus hergestellte Produkte. Je nachdem, welche und wie viele tierische Lebensmittel noch gegessen werden, ergeben sich verschiedene Formen des Vegetarismus.
Vegetarische Ernährung für Jugendliche
Antwort: Probiotische Kulturen wurden aus Sauermilchprodukten oder Stuhlproben von gesunden Menschen isoliert und vermehrt. Es handelt sich folglich um natürlich im menschlichen Darm vorkommende Bakterien. Probiotische Kulturen, die bisher im Handel sind, können als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.
Pro- und Präbiotika: Worum geht's?
Antwort: Milchzucker (Laktose) kommt natürlicherweise nur in Milch und Milchprodukten sowie Frauenmilch vor. Jedoch findet Milchzucker auch in der Lebensmittelproduktion immer mehr Verwendung, da dieser ein günstiger Rohstoff ist, für die Lebensmittelproduktion wertvolle technologische Eigenschaften besitzt und lebensmittelrechtlich gesehen als Zutat gilt.
Das hohe Wasserbindungsvermögen macht Milchzucker zu einem hervorragenden Bindemittel für Lebens- und Arzneimittel. So wird Milchzucker zum Beispiel eingesetzt, um eine höhere Festigkeit (beispielsweise in Joghurts) oder ein größeres Volumen und Gewicht bei nahezu gleicher Kalorienmenge in einem Lebensmittel (fettreduzierte Wurst- und Backwaren) zu erreichen.
Milchzucker ist Trägerstoff von Aromen, Geschmacksverstärkern oder Süßstoffen. Er wird eingesetzt zur Ummantelung von Gewürzmischungen, in Umrötungsmitteln bei der Wurstherstellung und als Bestandteil von Bindemitteln. Ebenso spielt Milchzucker eine wichtige Rolle bei der Karamellisierung von Spezial-Milchpulver und in der Herstellung von Backwaren.
Wichtig für Personen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit oder einer Galaktosämie: Laktose wird mittlerweile einem breiten Spektrum an Lebensmitteln beigefügt, so dass viele Fertigprodukte milchzuckerhaltige Zutaten enthalten, wobei die Laktosezufuhr über diese Quellen meist gering ist. Je nach Grad der Unverträglichkeit müssen diese Lebensmittel entsprechend beachtet werden.
Milchzucker - Unverträglichkeit, Kennzeichnung bei Fertiglebensmitteln...
Antwort: Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Kinder können und sollen ab dem Alter von einem Jahr am Familienessen teilnehmen. Sie brauchen keine Spezialkost bzw. „Extrawurst“, um sich gesund zu ernähren. Im Gegenteil: viele der angebotenen Speziallebensmittel erschweren sogar eine gesunde Ernährung: Sie enthalten zu viele Kalorien, zu viel Zucker, zu viel und ungünstiges Fett sowie unnötige bzw. bedenkliche Zusatzstoffe und Vitamin- und Mineralstoffanreicherungen, aber zu wenig wertvolle Bestandteile wie Ballaststoffe oder ungesättigte Fettsäuren. Sie eignen sich nicht als „gesunde Zwischenmahlzeit“. Gerade die am stärksten beworbenen Kinderlebensmittel wie Süßigkeiten, Chips und Limonaden enthalten außer viel Energie praktisch keine wertgebenden Inhaltsstoffe und können deshalb - im Übermaß konsumiert - zu Übergewicht oder Fehlernährung führen.
Kinderlebensmittel - Produktevielfalt, Problematik, Tipps
Bei ungefähr 90% der Hochdruckkranken liegt eine „primäre“ Hypertonie vor, die durch genetische Faktoren begünstigt wird. Dies allein führt jedoch noch nicht zur Erkrankung. Erst bestimmte Lebensstilfaktoren wie beispielsweise
wirken letztlich auslösend, verstärkend oder aufrechterhaltend.
Der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) spielt eine große Rolle für die Gesundheit jedes Einzelnen und damit in der Summe für die gesamte Bevölkerung. Er ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten wie beispielsweise Schlaganfall und Herzinfarkt, die die Statistik der Todesursachen in Deutschland nach wie vor anführen. Jährlich versterben mehr als 400.000 Menschen an Krankheiten aus dieser Gruppe, etwa 43% davon Männer und über 50% davon Frauen [1]. Je höher der Blutdruck, desto größer ist das Risiko von einer dieser Erkrankungen betroffen zu sein. Eine „blutdrucksenkende“ Therapie vermindert das Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten und verlängert die Lebenserwartung.
[1] Deutsche Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks e.V. – Deutsche Hypertonie Gesellschaft (Hrsg.): Leitlinie für die Prävention, Erkennung, Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie, 2003
In ungefähr 10% der Fälle wird der hohe Blutdruck durch eine Organ- oder Systemerkrankung verursacht, was als „sekundäre“ Hypertonie bezeichnet wird. Dabei wird häufig eine eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) oder eine Einengung einer Nierenarterie (Nierenarterienstenose) beobachtet. Hier steht die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund.
Bluthochdruck senken mit der richtigen Ernährung
Antwort: Kefir ist ein gesäuertes Milchprodukt. Der ursprüngliche Kefir wird mit Kefirknöllchen, einer Symbiose aus speziellen Bakterien und Hefen, zubereitet. Neben der Milchsäurebildung läuft durch die Hefen zusätzlich eine leichte alkoholische Gärung ab, so dass das verzehrsfertige Erzeugnis Kohlendioxid und geringe Mengen an Alkoholenthält (mindestens 0,05 %). Durch die Kohlensäurebildung kann bei den üblicherweise mit aufgeschweißten Aludeckeln verschlossenen Bechern eine Deckelwölbung auftreten; sie und auch der leicht hefige Geruch und Geschmack sind ein Zeichen der Reife und nicht des Verderbs.
Milcherzeugnisse: Von Buttermilch bis Trockenmilch
Antwort: Schon seit der Antike ist Schwefeldioxid (SO2) als Weinzusatz bekannt und spielt in der Weinbereitung eine wichtige Rolle. Schwefeldioxid hilft die Weine umfassend zu schützen und zu konservieren.
SO2 erfüllt in Weinen folgende Zwecke:
In einem Wein gibt es also freies SO2 und gebundenes SO2, wobei nur das freie SO2 eine Schutzfunktion für den Wein innehat. Die Menge an Gesamtschwefeldioxid (also der Summe aus gebundenem und freiem SO2), die ein Wein enthalten darf, ist durch eine EU-Verordnung begrenzt. Sie hängt von der Weinart, der Qualitätsstufe und dem Zuckergehalt ab.
Seit dem 25. November 2005 müssen mögliche allergieauslösende Zutaten gekennzeichnet sein. Damit muss auf allen in- und ausländischen Weinen, die eine Konzentration von mehr als 10 mg/l Schwefeldioxid enthalten, der Hinweis stehen: „Enthält Sulfite“ oder „Enthält Schwefeldioxid“.
Bezüglich des Warnhinweises werden Schwefeldioxid und Sulfit synonym verwendet. Schwefeldioxid (SO2) ist ein Gas, das in Wasser aufgelöst häufig als schweflige Säure bezeichnet wird. Die Salze der schwefligen Säure sind die Sulfite. Grenzwerte werden in Schwefeldioxid angegeben. Sulfit ist in Schwefeldioxid umzurechnen.
Der Warnhinweis gilt auch für Perlwein, Schaumwein, Sekt und alle weiteren Erzeugnisse die unter das Weinrecht fallen, z.B. Punsch oder Glühwein.
Antwort: Nein. Es handelt sich um fluoreszierende Bakterien, die durch eine Kontamination nach dem Räuchern in den Fisch gelangt sind. Vor dem Verzehr ohne Erhitzen wird gewarnt, weil möglicherweise auch pathogene Bakterien enthalten sind.
Antwort: Ja, denn Lebensmittel halten länger, wenn sie bei der richtigen Temperatur gelagert werden. Manche Produkte brauchen mehr Kälte, andere wiederum weniger. Wo Eier, Wurst oder Gemüse am besten gelagert werden, erfahren Sie in diesem Beitrag:
Die Ordnung der Lebensmittel richtet sich nach den verschiedenen Kältezonen im Kühlschrank. Die Unterschiede betragen zwischen oben und unten etwa 6°C. Nahe der Rückwand ist es am kühlsten, denn hier entsteht die Kälte. Die kalte Luft sinkt ab und die noch vorhandene warme Luft steigt auf, es entsteht ein ständiger Temperatur-Kreislauf im Kühlschrank; die Luft zirkuliert. Zusätzlich wird beim Öffnen der Türe kalte Luft abgegeben und warme Luft angesaugt.
Bedingt durch dieses physikalischen Prinzip ergeben sich im Kühlschrank folgende Durchschnittstemperaturen:
Schubfächer: Die darüber liegende Glasplatte schirmt die Kälte ab, hier ist der richtige Aufbewahrungsort für Obst und Gemüse. Zum Beispiel Lauchzwiebeln, Möhren und Radieschen - jeweils ohne Grün, außerdem Salat, aber auch frische Beeren und Kräuter.
Untere Ebene: Über das Gemüsefach auf die Glasplatte, gehören die Lebensmittel, die am leichtesten verderben können. Da es hier im gesamten Kühlschrank am kältesten ist, werden so Fleisch, Wurst und Fisch vor Wärme geschützt, am besten gut verpackt in Plastikdosen. So wird das Austrocknen und die Geruchsübertragung verhindert.
Fleisch hingegen, das im Kühlschrank auftauen soll, kann überall im Kühlschrank lagern. Wichtig ist nur, dass keine Auftauflüssigkeit irgendwo hintropfen kann.
Mitte: Hier ist der geeignete Platz für Milchprodukte wie Sahne, Joghurt, Crème fraîche oder Quark. Nicht nur bei Milchprodukten gilt: neue Ware immer nach hinten, bereits gelagerte nach vorn. So vermeidet man Schimmelherde im Kühlschrank. Auf die mittlere Ebene und nicht in die Kühlschranktür gehört auch frische Milch. Denn durchs häufige Öffnen ist es in der Kühlschranktür für die Milch zu warm. Käse kann entweder ebenfalls hier oder aber im obersten Fach aufbewahrt werden.
Oberstes Fach und Kühlschranktüre: Da an dieser Stelle die wärmsten Temperaturen herrschen, kann hier alles eingeräumt werden, was nicht so stark gekühlt werden muss. Dazu gehören geöffnete Gläser, Senf, Ketchup und Getränke, außerdem Butter und Eier. Gerade Butter sollte noch ihre weiche Konsistenz erhalten. Konfitüren, aber auch gekochte Speisen, von denen man Reste im Kühlschrank aufbewahren möchte, gehören ebenfalls in das oberste Fach.
Mehrzonengeräte oder Geräte mit 0-Grad Zone: In Kühlgeräten mit einer Null-Grad-Zone können empfindliche Lebensmittel wie rohes Fleisch, Fisch, Geflügel, Wurst, Salat oder manche Obstsorten im Idealfall ein, zwei Tage länger halten. Sie bleiben auch länger frisch.
Je nach Bauweise des Herstellers gibt es:
Generell sollten Sie darauf achten, den Kühlschrank nicht zu voll zu räumen. Bleibt kein Platz zwischen den Lebensmitteln, kann die Luft nicht mehr richtig zirkulieren und die einzelnen Produkte werden nicht optimal gekühlt. Vergessen Sie auch nicht, von Zeit zu Zeit das Gefrierfach abzutauen. Bei dieser Gelegenheit sollte dann der gesamte Kühlschrank gereinigt werden - am besten mit Essigwasser.
Stand 30.11.2009
Antwort: Bei den meisten Menschen, die an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktasemangelsyndrom) leiden, fehlt das Enzym Laktase bzw. ist es in nicht ausreichender Menge vorhanden. Dieser Mangel kann angeboren sein, was allerdings höchst selten der Fall ist, oder sich im Laufe des Lebens als Folge unterschiedlicher Krankheiten vorzüglich des Dünndarms einstellen. In Deutschland leiden circa 15 % der Bevölkerung an einem Laktasemangelsyndrom, während weltweit etwa 90 % der Bevölkerung einen Laktasemangel aufweist.
Es wird diskutiert, dass die ein Leben lang anhaltende Laktaseaktivität durch Mutation entstanden ist. Durch diese Besonderheit stiegen die Chancen sich gut zu ernähren, vor allem für Menschen in Nordeuropa.
Die Unverträglichkeit äußert sich nach dem Verzehr von Milchzucker als Blähung, Durchfall oder als andere Verdauungsbeschwerde. Meiden die Betroffenen besagte Lebensmittel, hören auch die Beschwerden auf. Da es sich aber um eine Unverträglichkeit und nicht um eine klassische Allergie handelt, muss nicht ganz auf Milch bzw. Milchprodukte verzichtet werden, denn in kleinen Mengen wird der Milchzucker normalerweise toleriert. Deshalb sollte mit kleinen Mengen getestet werden wie weit die Toleranz geht. Hinzu kommt, dass der Milchzuckerverzehr im Rahmen einer gemischten Mahlzeit besser vertragen wird als als reines Lebensmittel.
Weitere Infos zum Thema Milchzucker
Antwort: In der Vorweihnachtszeit ist das Interesse an Lebkuchen und anderen Gebäcken besonders groß. Die leckeren Erzeugnisse sind schon überall in den Auslagen und Zuhause beginnt sie bald, die Zeit des Plätzchenbackens im Advent.
Schon im vergangenen Jahr wurde nicht zuletzt durch Untersuchungen des LGL bekannt, dass auch Spekulatius und Lebkuchen hohe Acrylamid-Gehalte aufweisen können. Da Acrylamid wahrscheinlich auch beim Menschen Krebs auslösen kann, muss die Acrylamidbelastung so gering wie möglich gehalten werden.
Die Acrylamid-Gehalte der Gebäcke weisen große Schwankungen auf. Manche Lebkuchen enthielten besonders viel Acrylamid, andere dagegen besonders wenig. Die folgenden Tipps sollen helfen, beim Backen von Lebkuchen und ähnlichen Erzeugnissen zu hohe Acrylamidgehalte zu vermeiden:
Antwort: Bei weißen Champignons lässt sich die Frische an der weißen Farbe feststellen. Weiße Lamellen werden bei Alterung dunkel. Auch bei braunen Sorten (Egerlingen) sollten Sie die Lamellen an der Unterseite prüfen. Bei zu alter Ware sind die Lamellen nicht mehr hellrosa, sondern dunkelviolett. Das Fleisch von Champignons soll fest, weiß sowie dicht sein und der Hut geschlossen.Eigenschaften, wie faulig, schimmelig, matschig, lappig, bräunlich mit dunklen Druckstellen, feucht und schmierig, weisen darauf hin, dass die Pilze bereits verdorben sind. Diese sollten nicht mehr verzehrt werden.
Der Verzehr von gammeligen Pilzen kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
Pilze - Untersuchungsergebnisse des LGL
Zitrusfrüchte dürfen vor und nach der Ernte mit Pflanzenbehandlungsmitteln und Schalenbehandlungsmitteln behandelt werden. Diese gelten zum Teil als gesundheitsbedenklich. Gerade Kinder, deren Organismus noch nicht so widerstandsfähig ist, sollten entweder geschälte Früchte angeboten bekommen oder gewaschenes Obst. Auch beim Saft auspressen ist gründliches Waschen der Schalen ratsam.
Untersuchungsergebnisse zeigen, dass bei behandelten Früchten bis zu 1 % des Konservierungsstoffes in den Saft über gehen. Durch Waschen der Früchte mit lauwarmem Wasser und anschließendes Trocknen mit einem Haushaltstuch kann ein Großteil der Konservierungsmittel entfernt werden. Es ist daher unbedingt zu empfehlen, die Zitrusfrüchte vor dem Verzehr oder Pressen mit warmem Wasser abzuwaschen und anschließend mit einem Haushaltspapier trocken zu reiben.
Stand: 15.12.2011
Weitere unerwünschte Stoffe in Lebensmitteln
Orangensaft
Für alle anderen Lebensmittel wird in Deutschland das Bestrahlungsverbot zunächst beibehalten.
Lebensmittelbestrahlung - Untersuchungsergebnisse des LGL
Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2
| Fettgehaltsstufen | Fett in Trockenmasse |
|---|---|
| Magerstufe | weniger als 10 % |
| Viertelfettstufe | mindestens 10 % |
| Halbfettstufe | mindestens 20 % |
| Dreiviertelfettstufe | mindestens 30 % |
| Fettstufe | mindestens 40 % |
| Vollfettstufe | mindestens 45 % |
| Rahmstufe | mindestens 50 % |
| Doppelrahmstufe | mindestens 60 % - höchstens 87 % |
Diese Angaben beziehen sich nur auf die enthaltene Trockenmasse (Eiweiß, Fett, Mineralstoffe). Je weicher ein Käse ist, desto mehr Wasser enthält er und desto geringer wird der absolute Fettanteil.
Der absolute Fettgehalt kann in etwa folgendermaßen berechnet werden:
| Hartkäse*) | Fett i. Tr. x 0,7 |
| Schnittkäse**) | Fett i. Tr. x 0,6 |
| Weichkäse***) | Fett i. Tr. x 0,5 |
| Frischkäse****) | Fett i. Tr. x 0,3 |
Weitere Informationen rund ums Thema Milch und Milchprodukte