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Justiz und für Verbraucherschutz

Der Glykämische Index in der diätetischen Therapie des Diabetes mellitus

Von: Gerlinde Bergmann - Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Ernährung und Markt (IEM)

Der Glykämische Index (GI) ist ein beliebtes Thema in der Fach- und Laienpresse. Er wird vor allem im Zusammenhang mit der Entstehung von Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronaren Herzkrankheiten und Krebserkrankungen diskutiert.
In der diätetischen Therapie des Diabetes mellitus wird der GI bereits eingesetzt. 2005 wurden in Deutschland erstmals evidenzbasierte Empfehlungen zur Ernährungstherapie und Prävention des Diabetes mellitus herausgegeben. Diese wurden von einem internationalen Komitee1 erarbeitet und beinhalten auch eine Empfehlung zum Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln mit niedrigem GI, die mit dem Evidenzhärtegrad A2 untermauert ist.

Die Empfehlung lautet:

„Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel mit niedrigem GI sind eine geeignete kohlenhydratreiche Wahl, vorausgesetzt, dass die anderen Inhaltsstoffe3 der Nahrungsmittel angemessen sind“. 4

Der Glykämische Index

Der Glykämische Index (GI) ist ein ungefähres Maß für den Blutzuckeranstieg und -verlauf nach Verzehr von 50 g Kohlenhydraten mit einem Testlebensmittel.
Als Referenzgröße dient der Blutzuckeranstieg bzw. -verlauf nach Verzehr von 50 g Glukose (Traubenzucker)5. Die GI-Werte relevanter Lebensmittel werden auf die Referenzgröße bezogen, die als 100 definiert wird. Seine Angabe erfolgt in Prozent.

Nachfolgende Tabelle zeigt Beispiele notwendiger Lebensmittelmengen für den GI-Test mit 50 g Kohlenhydraten.

Tabelle 1: 50 g Kohlenhydrate sind z. B. enthalten in:

Menge in g Lebensmittel (verzehrbarer Anteil)
50 Glukose
350 Kartoffeln, gegart
130 Vollkornbrot
100 Weißbrot
400 Erbsen, gegart
1000 Karotten, frisch
1400 Karotten, gegart
400 Ananas
440 Apfel
230 Banane
400 Birne
910 Erdbeeren
940 Honigmelone
460 Kiwi
1100 Kürbis, gegart
600 Wassermelone
Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) II.3, Berlin 1999, Werte gerundet

Ermittlung des GI

In einem weitgehend standardisierten Test6 wird der GI ermittelt7.

Abb. 1: Beispiel eines Verlaufs des Blutglukosespiegels nach Aufnahme von 50 g Kohlenhydraten als Glukose sowie 50 g Kohlenhydraten aus Vollkornbrot

Verlauf des Blutglukosespiegels nach Aufnahme von 50 g Kohlenhydraten als Glukose sowie 50g Kohlenhydraten aus Vollkornbrot. Der Blutglukosespiegel steigt nach Aufnahme der Glukose fast doppelt so schnell an wie nach Aufnahme der Kohlenhydrate aus Volllkornbrot und sinkt danach rapide ab. Dahingegen sinkt der Blutzuckerspiegel nach Verzehr der Kohlenhydrate aus Vollkornbrot langsam und hält dadurch den Blutzuckerspiegel kontinuierlicher.

Abbildung 1 zeigt die Verläufe des Blutzuckerspiegels nach Verzehr des Kohlenhydrats Glukose und 130 g Vollkornbrot. Zur Ermittlung des GI werden deren Flächen berechnet und miteinander verglichen.

In obigem Beispiel hat das Testlebensmittel (hier: Vollkornbrot) einen GI von 55. Das bedeutet, dass der Blutglukoseanstieg des hier beispielhaft bewerteten Vollkornbrots, zu einem mittleren GI führt.

Bewertung des GI

Zur besseren Orientierung ist für die Bewertung des GI nachfolgende Tabelle hilfreich.

Tabelle 2: Klassifizierung des GI

hoher GI ab 70 %
mittlerer GI 55 bis unter 70 %
geringer GI unter 55 %

Ein hoher GI bedeutet einen schnellen und hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Bei einem niedrigen GI gehen die Kohlenhydrate langsamer ins Blut über. Außerdem hält bei Lebensmitteln mit niedrigem GI das Sättigungsgefühl meist länger an. Diabetiker sollten deswegen kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit niedrigem GI bevorzugt verzehren.

Tabelle 3 enthält Angaben zum GI ausgewählter Lebensmittel. Dabei dient der GI von Glukose als Referenzgröße und wird als 100 % definiert.

Tabelle 3: Durchschnittlicher GI ausgewählter kohlenhydrathaltiger Lebensmittel, bezogen auf jeweils 50g Kohlenhydrate

Lebensmittel (verzehrbarer Anteil) GI (%)1) im Durchschnitt Blutzuckeranstieg
Glukose 100 hoch (ab 70 %)
Bratkartoffeln 95
Maltodextrin 95
Pommes frites 95
Fruchtsäfte, gezuckert 90
Honig 90
Kartoffelchips 90
Karotten, gegart 85
Kartoffelbrei 85
Cornflakes 80
Gummibärchen 80
Krapfen 75
Kürbis 75
Limonaden 70
Eierteigwaren 70
Haushaltszucker (Saccharose) 70
Kartoffeln, gegart 70
Popcorn 70
Schokoriegel 70
Wassermelone 70
Weißbrot, Baguette, Toastbrot, Semmeln 70
Bananen 65 mittel (55 bis unter 70 %)
Honigmelone 65
Mischbrot 65
Pellkartoffeln 65
Ananas 60
Müsliriegel 60
Langkornreis (weiß) 55
Vollkornbrot 55
Erbsen, grün, gegart 50 gering (unter 55 %)
Karotten, roh 50
Kidneybohnen, in der Dose 50
Kiwi 50
Orangensaft 50
Schokolade 50
Fruchteis 45
Karottensaft 45
Milchzucker (Laktose) 45
Reis, parboiled 45
Spaghetti (Hartweizen) 45
Apfel, Apfelsaft 40
Birne 40
Haferflocken 40
Orange 40
Pumpernickel 40
Vollkornnudeln 40
Weintrauben 40
Trinkmilch 3,5 % Fett 35
Erdbeeren 30
Pfirsich 30
Aprikosen 20
Sojabohnen, in der Dose 15
Gemüsepaprika 10
Tomaten 10

1)Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). 2004; Wikipedia. 2006, Werte gerundet

Tabelle 3 zeigt, dass vor allem Lebensmittel wie beispielsweise Kartoffelprodukte, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und Limonaden einen hohen GI haben. Günstiger dagegen sind Getreideprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln und parboiled Reis sowie Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst.

Das GI-Konzept ist nur dann von Bedeutung, wenn Lebensmittel von Ihrer Art her vergleichbar sind (Tabelle 4).
„Studien, die eine Kost mit hohem und niedrigem GI bei Diabetikern verglichen, zeigten, dass Mahlzeiten mit niedrigem GI zu besseren Blutzucker- und HbA1c-Werten8 beitrugen9".

Nachfolgende Tabelle bietet Austauschmöglichkeiten kohlenhydrathaltiger Lebensmittel an.

Tab. 4: Austausch kohlenhydrathaltiger Lebensmittel mit hohem gegen solche mit niedrigerem GI (Beispiele)

weniger mehr
Weißbrot helle Semmeln Vollkornbrot Vollkornsemmeln
Langkornreis, weiß Reis parboiled Naturreis
Eierteigwaren Vollkornnudeln Nudeln aus Hartweizengrieß
Schokoriegel Müsliriegel

Der GI bezieht sich prinzipiell auf die Lebensmittelmenge, die 50 g Kohlenhydrate enthält (Tabelle 1). Die verzehrsübliche Portionsgröße bleibt dabei jedoch unberücksichtigt. So liefern beispielsweise erst 600 g Wassermelone oder 1400 g gegarte Karotten 50 g Kohlenhydrate. Obwohl diese Verzehrsmengen zu relativ hohen GI-Werten führen (Wassermelone GI = 70 und Karotten GI = 85), können diese Lebensmittel jederzeit gegessen werden. Bei einer verzehrsüblichen Portion Wassermelone (125 g) oder Karotten, gegart (200 g), kommt der hohe GI nicht zum Tragen.
Um die Blutzuckerwirksamkeit eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels praxisnäher bestimmen zu können, ist nicht nur die Lebensmittelmenge mit 50 g Kohlenhydrate, sondern auch die Kohlenhydratmenge einer verzehrsüblichen Portion relevant. Bei der so genannten „Glykämischen Last (GL)“ wird beides berücksichtigt. Die GL ist damit ein Maß der Qualität und Menge der Kohlenhydrate.

Was ist die Glykämische Last?

Die Glykämische Last (GL) ist das Produkt aus GI und verwertbarer Kohlenhydratmenge (in g) pro verzehrsüblicher Portion eines bestimmten Lebensmittels, dividiert durch 100.

Glykämische Last (GL) = [Zahlenwert (GI) x Zahlenwert (verwertbare KH-Menge in g/Portion)] / 100

Beispiel: Karotten, gegart haben einen durchschnittlichen GI von 85. Eine Portion (200 g) gegarte Karotten enthält 7 g KH und hat somit eine

GL = [85 x 7 ] / 100 = 6

Die durchschnittliche GL einer verzehrsüblichen Portion gegarter Karotten beträgt 6 und sorgt damit für einen geringen Blutzuckeranstieg.

Bewertung der GL

Zur besseren Orientierung wird die GL in drei Gruppen eingeteilt.

Tabelle 5: Klassifizierung der GL

hohe GL ab 20
mittlere GL 10 bis unter 20
geringe GL unter 10

Lebensmittel mit einem relativ hohen GI können unter Berücksichtigung der üblichen Verzehrsmenge zu einem vergleichsweise geringen Blutzuckeranstieg und damit auch zu einer geringen Insulinantwort führen und umgekehrt.

Tabelle 6 enthält Angaben zur GL ausgewählter Lebensmittel.

Tabelle 6: Durchschnittliche GL ausgewählter kohlenhydrathaltiger Lebensmittel, bezogen auf eine verzehrsübliche Portion

Lebensmittel (verzehrbarer Anteil) Portion1) in Gramm GL 2) im Durchschnitt Blutzuckeranstieg
Cornflakes 60 38 hoch (ab 20)
Eierteigwaren, gegart 150 26
Popcorn 50 25
Pommes frites 150 24
Fruchtsäfte, gezuckert 200 23
Bratkartoffeln 150 20
Kartoffeln, gegart 200 20
Spaghetti (Hartweizen), gegart 150 20
Langkornreis, gegart (weiß) 150 20
Bananen 125 18 mittel (10 bis unter 20)
Weißbrot, Baguette, Toastbrot, Semmeln 50 17
Pellkartoffeln 200 16
Kartoffelbrei 150 16
Reis, parboiled, gegart 150 16
Vollkornnudeln 150 16
Haferflocken 60 15
Honig 20 14
Limonaden 200 14
Mischbrot 50 14
Erbsen, grün, gegart 200 13
Schokoriegel 25 13
Ananans 125 10
Maltodextrin 10 10
Müsliriegel 25 10
Vollkornbrot 50 10
Fruchteis 75 9 gering (unter 10)
Kartoffelchips 25 9
Orangensaft 200 9
Apfelsaft 200 8
Pumpernickel 50 8
Weintrauben 125 8
Gummibärchen 20 7
Haushaltszucker (Saccharose) 10 7
Kidneybohnen, in der Dose 150 7
Krapfen 55 7
Wassermelone 125 7
Apfel 125 6
Birne 125 6
Karotten, gegart 200 6
Schokolade 20 6
Glukose 5 5
Honigmelone 125 5
Kürbis 150 5
Orange 140 5
Karotten, roh 80 4
Trinkmilch 3,5% Fett 200 4
Kiwi 45 3
Pfirsich 125 3
Aprikosen 125 2
Erdbeeren 125 2
Milchzucker (Laktose) 5 2
Sojabohnen in der Dose 150 2
Karottensaft 200 1
Gemüsepaprika 150 0
Tomaten 150 0

1) Portionsangaben entnommen aus:

  • Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten – AID (Hrsg.): MONICA Mengenliste, 1991
  • Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) II. 3, Berlin 1999

2) rechnerisch ermittelt, Werte gerundet

Was ist wissenswert beim Einsatz des GI bzw. der GL in der täglichen Praxis?

Die Umsetzung einer Ernährung mit niedrigem GI bzw. niedriger GL ist aus verschiedenen Gründen in der täglichen Praxis nicht ganz einfach.
Die Werte in den GI-Tabellen differieren bei gleichen Lebensmitteln zum Teil erheblich; ein Standardwerk gibt es nicht.
Grund für diese Schwankungen sind eine Reihe von Faktoren.
So fehlen beispielsweise definierte Standards für die GI-Bestimmung. Als Bezugsgröße dienen nicht nur 50 g Glukose, sondern es werden auch 50 g Weißbrot10 als Referenz verwendet.
Auch gibt es große Unterschiede bei den Testpersonen. Hierbei kann es sich z. B. um Typ 2 Diabetiker oder auch um gesunde Probanden handeln. Außerdem unterliegt der GI einer hohen „Tag-zu-Tag-Variabilität“. So treten bei ein und derselben Person, trotz identischen Lebensmittelverzehrs an mehreren Folgetagen Schwankungen beim GI auf.
Darüber hinaus spielen auch

  • die Menge an Kohlenhydraten pro Portion,
  • die Art der Monosaccharidbausteine (Glukose, Fruktose, Galaktose),
  • der Stärketyp (Amylose, Amylopektin, resistente Stärke),
  • die Nahrungsmittelbegleitsubstanzen (Enzyminhibitoren),
  • die Lebensmittelverarbeitung bzw. –zubereitung (Gelatinisierung der Stärke, Partikelgröße, Lebensmittelstruktur, Zellstruktur, gekocht oder roh)
  • andere Lebensmittelbestandteile (Fett, Eiweiß, Ballaststoffe u.a.) sowie
  • die Sortenunterschiede (z. B. bei Kartoffeln)

eines Lebensmittels eine große Rolle.

Letztendlich gilt der ermittelte GI nur für Einzellebensmittel. Bei zusammengesetzten Mahlzeiten, z. B. Kartoffeln, Gulasch und Salat, können andere Inhaltsstoffe, wie z. B. das Fett in Gulasch, die Aufnahme der Kohlenhydrate verzögern und so den GI verringern.

Praktische Konsequenzen

Trotz im Vorfeld aufgezeigter Probleme bei der GI-Bestimmung oder beim Einsatz des GI in der Praxis, hilft das GI-Konzept Lebensmittel entsprechend ihrer Blutzuckerwirksamkeit einzuordnen. Vor allem kohlenhydrathaltige Lebensmittel mit niedrigem GI wirken sich positiv auf die Ernährung des Diabetikers aus. Sie sorgen für einen gleichmäßigen Blutzuckerverlauf und haben zudem einen hohen Sättigungswert. So stellen vor allem Getreideprodukte aus Vollkorn sowie Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst einen hohen Stellenwert in der Ernährung des Diabetikers, aber auch des Gesunden, dar. Dennoch sollte der GI nicht das einzige Auswahlkriterium für die Kost des Diabetikers sein, da dies zu einer unausgewogenen Lebensmittelauswahl führen kann. Einige Lebensmittel haben zwar einen geringen GI, enthalten aber reichlich Fette. So hat beispielsweise Schokolade einen niedrigen GI, enthält aber viel Fett mit ungünstigen, gesättigten Fettsäuren. Ihr Vorteil für eine diabetesgerechte Ernährung entfällt.
Werden jedoch kohlenhydrathaltige Lebensmittel aus derselben oder ähnlichen Lebensmittelgruppen verglichen (z. B. Vollkornbrot anstelle von Weißbrot), ist das GI-Konzept, eingebettet in eine entsprechende Kost, für Diabetiker umsetzbar.

Quellenverzeichnis:

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG - DGE (HRSG).:

  • Glykämischer Index und glykämische Last – ein für die Ernährungspraxis des Gesunden relevantes Konzept? (Teil 1). Ernährungs-Umschau 51, 2004; 3: 84-91
  • Glykämischer Index und glykämische Last – ein für die Ernährungspraxis des Gesunden relevantes Konzept? (Teil 2). Ernährungs-Umschau 51, 2004; 4: 128-132.

HAUNER H.:
Glykämischer Index und glykämische Last: relevant für die Gesundheit?. Aktuel Ernaehr Med 2006; 31, Supplement 1: 542-548.

INFODIENST DER ÖSTERREICHISCHEN GESELLSCHAFT FÜR ERNÄHRUNG – ÖGE (HRSG.):
Gesundheitliche Aspekte von Getreide- und Kartoffelprodukten. 2005; 2, Sonderausgabe: 4-8.

KASPER H.:
Ernährungsmedizin und Diätetik. 10. Auflage. München. Urban & Fischer Verlag, 2004.

KLUTHE, R., ET AL:
Das Rationalisierungsschema 2004. Akt. Ernähr.-Med. 2004: 29, 245-253.

TOELLER M.:
Evidenz der Ernährung in der Therapie und Prävention des Diabetes mellitus. Aktuel Ernaehr Med 2005; 30: 197-203.

TOELLER M., ET AL:

  • Ernährung bei Diabetes. Schulungssystem nach evidenzbasierten Leitlinien. Wort
    & Bild Verlag, 2006.
  • Evidenzbasierte Ernährungsempfehlungen zur Behandlung und Prävention des Diabetes mellitus. Diabetes und Stoffwechsel 2005; 14: 75-94.

WIKIPEDIA – FREIE ENZYKLOPÄDIE (HRSG.):
Glykämischer Index. 2006.

Ergänzende Informationen

1 Diabetes and Nutrition Study Group (DNSG) der European Association for the Study of Diabetes (EASD) mit Mitgliedern aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Neuseeland und Schweden
2 Evidenzhärtegrad A = Vorliegen mindestens einer randomisierten, kontrollierten Studie innerhalb von Studien mit insgesamt guter Qualität und Konsistenz zu der spezifischen Empfehlung (Evidenzklassen Ia, Ib) (Quelle: Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN)
3 z. B. Eiweiß, Fett, Ballaststoffe
4 Quelle: Toeller M.: Evidenz der Ernährung in der Therapie und Prävention des Diabetes mellitus. Aktuel Ernaehr Med 2005; 30: 197-203
5 gelegentlich werden 50 g Weißbrot als Referenz zugrunde gelegt.
6 Der GI wird konventionell bei stoffwechselgesunden Probanden aus den Flächen unter den je von 9 Werten (nüchtern und 15, 30, 45, 60, 75, 90, 105, 120 min nach dem Essen) der kapillaren P-Glukose dargestellten Kurven und deren Ausgangswerten ausgerechnet (Quelle: Diabetologie und Stoffwechsel, 2006)
7 GI = Fläche des Testlebensmittels : Referenzgröße (Blutglukosefläche) x 100
8 auch Blutzuckerlangzeitwert oder glycolisiertes Hämoglobin, gibt Auskunft über die Blutzuckereinstellung der letzten zwei bis drei Monate.
9 Quelle: Toeller M.: Evidenz der Ernährung in der Therapie und Prävention des Diabetes mellitus. Aktuel Ernaehr Med 2005; 30: 197-203
10 Vornehmlich in Amerika sind Tabellen im Umlauf, die den GI im Verhältnis zu Weißbrot setzen, das dann einen GI von 100 hat. In diesem Fall können die Werte durch den Faktor 0,7 umgerechnet werden.