Eine bewusste und gesunde Ernährung ist heute wichtiger als je zuvor, deswegen sollten Sie der Auswahl der Zutaten und der Zubereitung Ihrer Speisen besondere Beachtung schenken.
Lange Koch- bzw. Zubereitungszeiten und insbesondere der Sauerstoff zerstören Vitamine und Nährstoffe teilweise vollständig. Jede eingesparte Minute Kochzeit und die Verringerung des Sauerstoffs (im Kochgerät) bedeuten daher einen Gewinn an lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen.
In einem Schnellkochtopf bleiben Vitamine, Mineralien sowie Nähr- und Aromastoffe konstruktionsbedingt weitestgehend erhalten. Da diese Kochtöpfe nach dem Prinzip eines Dampfkessels arbeiten, sind höchstmögliche Sicherheitsstandards sowohl herstellerseitig als auch im Umgang durch den Benutzer angezeigt.
In einem Schnellkochtopf entstehen sehr hohe Drücke (bis zu 1,5 bar) und heißer Dampf (bis zu 120°C) - wie z. B. bei einem Dampfkessel eines Heizkraftwerkes. Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber bereits Anfang des zwanzigsten Jarhunderts mit entsprechenden Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln (z. B. DIN-Normen) auf die großen Unfall- und Verletzungsgefahren in diesem Zusammenhang reagiert.
Denn .... Explosionsverletzungen und Verbrühungen sind bei fehlerhaften Geräten und falschem Umgang zu befürchten. Diese Gefahren sind vermeidbar, wenn bei der Anschaffung und im Umgang bestimmte Sicherheitsbestimmungen beachtet werden.
Schnellkochtöpfe haben viele Vorteile:
Beim Erhitzen in einem luftdichten verschlossenen Gefäß erhöhen sich Druck und Temperatur in einem bestimmten Verhältnis. Dadurch verringern sich die Kochzeit und der Energieaufwand wesentlich. Darüber hinaus entweicht Luft aus dem Topf und verringert den Sauerstoffanteil in der Luft des Kochgerätes. Vitamine und Nährstoffe bleiben weitgehend erhalten.
Dieser Vorgang wird durch ein Präzisionsventil überwacht. Das Ventil besitzt einen Druckanzeiger. Solange Wärme zugeführt wird, erhöht sich die Temperatur und damit der Druck im Topf. Der Druckanzeiger wird dabei angehoben. An den Markierungen des Druckanzeigers lässt sich das Erreichen eines bestimmten Kochdruckes bzw. der Beginn der Kochzeit ablesen. Bei Drucküberschreitung lässt das Ventil automatisch Dampf ab.
Moderne Schnellkochtöpfe verfügen über eine ausgereifte technische Ausstattung und bieten damit ein hohes Maß an Sicherheit, auf das Sie nicht verzichten sollten.
Beim Befüllen des Topfes muss an einem Füllstandsanzeiger abgelesen werden können, wie viel Flüssigkeit im Topf sein soll.
Um die hohen Drücke und Temperaturen zu erreichen, wird in den Deckel eine Gummidichtung eingelegt, die den Deckel und das Unterteil gegeneinander unter Druck abdichtet. Ein Bajonettverschluss verbindet den Deckel und das Unterteil. Achten Sie darauf, dass diese Dichtung in einem optimalen Zustand ist; poröse oder zu große Gummidichtungen sollten Sie nicht akzeptieren bzw. austauschen.
Um ein leichtes und sicheres Tragen zu gewährleisten, muss am Schnellkochtopf ein ergonomischer Griff und am Deckel ein Gegengriff (Bajonettgriffe) angebracht sein. Die Griffe müssen aus wärmeisolierendem Material hergestellt sein.
Obwohl Sie den Deckel niemals gewaltsam unter Druck öffnen dürfen, muss der Topf über eine entsprechende Notsicherung verfügen, die ein schlagartiges Entweichen des Dampfdruckes verhindert. Herstellerseitig muss gewährleistet sein, dass der Bajonettverschluss in einer bestimmten Stellung einrastet und der Dampf erst entweicht, bevor sich der Deckel gefahrlos öffnen lässt.

Über einen Regler lassen sich die Kochstufen fest einstellen (z. B. Schon- und Schnellstufe). Der Druckanzeiger (ein so genanntes Kochventil) macht sichtbar, in welcher Druckstufe sich der Schnellkochtopf gerade befindet. Über dieses Ventil entweicht während des normalen Kochvorgangs der überschüssige Druck. Ohne Zweifel eine der wichtigsten Komponenten, die in perfektem Zustand sein soll. Verbogene, gequetschte, verklebte Ventile und gebrochene Federn sind ein untrügliches Zeichen, dass Ihr Ventil gewartet werden muss!
Im Innern des Deckelgriffes sollte sich ein zusätzliches selbsttätiges Sicherheitsventil befinden. Es löst aus, wenn der Innendruck zu hoch wird. Es verhindert auch, dass sich der Dampfdruck aufbaut, wenn der Deckel nicht nichtig eingerastet ist.
Sollten beide Sicherheitsventile nicht auslösen, muss eine Sicherheitsöffnung im Deckelrand vorhanden sein, die sicherstellt, dass sich der Deckeldichtring herausdrückt und so der Überdruck abgeblasen wird.
Eine integrierte Restdrucksperre muss gewährleisten, dass der Topf erst geöffnet werden kann, wenn er völlig drucklos ist.
Der Markt bietet Ihnen eine große Auswahl an Schnellkochtöpfen, die vielfach leicht zu reinigen und ansprechend gestaltet sind. Als Material kommen z.B. rostfreier Edelstahl oder Aluminium kombiniert mit technisch hochwertiger Keramik in Frage.
Achten Sie darauf, den Schnellkochtopf nicht zu klein zu wählen, da ein ausreichender Dampfraum benötigt wird. Schnellkochtöpfe sind in verschiedenen Größen oder als Schnellbratpfanne erhältlich. Die Hersteller bieten zum Beispiel 3,5-Liter-, 4-Liter-, 4,5-Liter-, 6-Liter- und 6,5-Liter-Töpfe an.
Vom Hersteller muss das erforderliche CE-Kennzeichen sichtbar, deutlich lesbar und unauslöschlich auf dem Schnellkochtopf angebracht haben (Sehen Sie hierzu außen auf den Topfboden). Wenn Sie im Besitz eines älteren Gerätes sind, können Sie darauf noch ein GS-Zeichen finden.
Um lange Freude an Ihrem Schnellkochtopf zu haben, sollten Sie die Angaben des Herstellers zur Reinigung beachten.
Bei der Verwendung eines Schnellkochtopfes können Sie durch kurze Garzeiten Strom sparen. Die Hersteller gehen von bis zu 70 Prozent Zeitersparnis und bis zu 50 Prozent Energieersparnis aus.
Energie sparen bedeutet Geld sparen und dabei die Umwelt schützen; Energieeinsparungen tragen dazu bei, den Abbau von nicht-regenerativen Rohstoffen zu verringern.
Vielleicht "sponsert " Ihre Haushaltskasse von den ersparten Stromkosten eine Einladung zum Essen??
Auch wenn Sie ohne Schnellkochtopf kochen, können Sie Strom sparen:
Im Rahmen der Verbraucherinformationspflicht des Handels müssen entsprechende Kennzeichnungen an den Geräten angebracht werden. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Beitrag "Verbraucherinformationspflicht für Elektrohaushaltsgeräte"
Bild 1: Firma Fissler
Bild 2: Firma Silit
Grafische Darstellungen: Firma Silit