Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Verbraucherschutz

Datenschutz und Medienkompetenz

Im Blickpunkt

26.11.2014 - Sicherheit im Internet

Wieder falsche Rechnungen von "Telekom", "Vodafone" und anderen

Online-Kriminelle versuchen derzeit erneut, über gefälschte Rechnungen angeblich von Telekom, Vodafone oder anderen Telefongesellschaften Schadcode auf Rechnern zu verbreiten. Es kursieren zahlreiche Spam-Mails. Neu ist die Professionalität und Fehlerfreiheit der Texte, es fehlen aber zum Beispiel die persönliche Anrede und die Kundennummer. In der Mail befindet sich ein Link, hinter dem sich eine als PDF getarnte ausführbare Datei verbirgt. Diese Datei enthält einen Schadcode, vermutlich einen so genannten Banking-Trojaner, der Passwörter fürs Online-Banking abgreifen kann.

17.11.2014 - Internet

Die Digitalisierung der Deutschen: Zwei neue Studien

W-Männchen, copyright fotolia-fotomekMit dem Digital-Index misst die Initiative D21 jährlich die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung: ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Die Ergebnisse für 2014 liegen jetzt vor: Das mittlere Niveau eines souveränen Umgangs mit digitalen Medien hat sich nicht verbessert.
Laut einer Studie des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bewerten drei Viertel der Befragten den Einfluss des Internets auf ihr Leben positiv. Die Digitalisierung schaffe aber auch neue Herausforderungen für den Verbraucher- und den Datenschutz.

21.10.2014 - Internet

Wichtige Orientierungshilfe für Verbraucher: Gütesiegel bei Online-Geschäften

Tastatur mit zertifiziert, copyright fotolia-momiusEinkäufe per Internet gehen schnell, einfach und kostengünstig. Aber noch immer sind Bedenken der Verbraucher im Hinblick auf Seriosität und vor allem Datenschutz die Hauptursache für abgebrochene Transaktionen im E-Commerce. Hier können Gütesiegel Abhilfe schaffen. Wir stellen Ihnen vier wichtige vor, auf die sich verlassen können.

29.09.2014 - Veranstaltung

Medienkompetenztage

Handy auf Lapotop, copyright StMUVVom 29. September bis 01. Oktober finden zum ersten Mal die Medienkompetenztage Bayern statt. An diesen drei Tagen bieten verschiedene Institutionen Veranstaltungen und rund um das Thema Internet und soziale Medien an und rücken die Medienkompetenz in den Fokus der Aufmerksamkeit.

29.09.2014 - Internet

Wenn Kinder und Jugendliche elektronisch spielen...

Kinder am Laptop, © Initiative D21 e.V.Computer- und Videospiele, Games genannt, sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die neueste Zielgruppe der Spieleindustrie sind sehr kleine Kinder. Mit zunehmender Breitbandversorgung verlagern sich die Spiele auch mehr und mehr ins Internet. Welche Arten gibt es, worauf ist generell zu achten und wie ist der Spielalltag konkret zu gestalten? Informieren Sie sich in unserem neuen VIS-Artikel.

27.08.2014 - Internetkriminalität

Das Bundeskriminalamt warnt: Erpressung und Sabotage nehmen online zu

Die Fälle von Computer- und Internetkriminalität nehmen weiter zu. Das zeigen das „Lagebild Cybercrime“ des Bundeskriminalamtes (BKA) und aktuelle Umfragen des Hightech-Verbands BITKOM. Einen deutlichen Anstieg der amtlich gemeldeten Fälle gab es im Jahr 2013 bei der Computer-Sabotage und der Erpressung von Internetnutzern. Nach einem vorübergehenden Rückgang erlebt das Phishing mit immer raffinierteren Methoden ein Comeback.

04.07.2014 - Internet

Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt

So der Titel einer komplett überarbeiteten Broschüre von klicksafe und iRights.info. Sie versorgt die Internet-Nutzer mit den wichtigsten Informationen über Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Zeitalter von Sozialen Netzwerken, Messenger-Apps, Video-Portalen und Filehostern.

02.07.2014 - Datenschutz

Urteil zu personenbezogenen Daten im Internet

Der Bundesgerichtshof (BHG) hatte über die Frage zu entscheiden, ob der in seinem Persönlichkeitsrecht Verletzte von dem Betreiber eines Internetportals Auskunft über die bei ihm hinterlegten Anmeldedaten des Verletzers (Name, Anschrift) beanspruchen kann. Er hat sie verneint Der Betreiber ist grundsätzlich nicht befugt, ohne Einwilligung des Nutzers dessen personenbezogene Daten an den Betroffenen zu übermitteln. Unabhängig davon müssen auf einem Bewertungsportal unzulässige Tatsachenbehauptungen umgehend entfernt werden, wenn der Verletzte dies fordert.

25.06.2014 - Schadsoftware

Phishing-Betrugsversuche werden immer ausgefeilter: Massenhaft gefälschte Mails mit schadhaften Links oder Anhängen im Umlauf

Angelhaken fischt Karte, copyright fotolia-mahoDas Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor gefälschten E-Mails mit BKA-Absender und vor angeblichten SMS der Firma DHL. Außerdem wird verstärkt über gefälschte E-Mails mit angeblichen Telekom-Rechnungen versucht, Schadsoftware zu verbreiten und an persönliche Daten zu gelangen. Auch die Firmennamen Paypal und Amazon werden häufig benutzt. Auffällig ist die zunehmend hohe Professionalität der Fälschungen. Wichtig ist neben einem aktuellen Antivirenprogramm, möglichst niemals Links und Anhänge in Mails zu öffnen, sondern immer über die Originalinternetseiten einzusteigen.

12.06.2014 - Handyverträge

Unzulässig: Pfand für SIM-Karte

Ein Mobilfunkunternehmen darf von seinen Kunden kein Pfand für die SIM-Karte verlangen. Das hat das Landgericht Kiel nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. Das Unternehmen habe kein berechtigtes Interesse daran, die Rückgabe der Karten mit einem sogenannten Pfand abzusichern. Die Rückgabe sei auch nicht erforderlich, um einen Missbrauch zu verhindern.

06.06.2014 - Datenschutz im Internet

Löschungsantrag bei Google: So geht`s

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI), zuständig für die Niederlassung von Google in Hamburg, informiert über die Löschung von Ergebniseinträgen bei Benutzung der Suchmaschine. Erster Schritt ist ein Antrag an Google, wofür ein Webformular zur Verfügung steht. Führt dies nicht zum Erfolg, kann man sich an die Hamburgische Behörde wenden.

03.06.2014 - Telekommunikation

Urteil gegen Messenger-Dienst WhatsApp

WhatsApp darf für seinen Messenger-Dienst in Deutschland nicht mehr englischsprachige Vertragsbedingungen verwenden. Auch beim Impressum muss WhatsApp nachbessern. Das hat das Landgericht Berlin nach Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

03.06.2014 - Telekommunikation

Zahl der versandten SMS im Jahr 2013 erstmals seit 1994 gesunken

Im Jahr 2012 war die Zahl der verschickten Nachrichten in Deutschland noch um 9 Prozent auf 59,8 Milliarden gestiegen. Im Folgejahr 2013 sank die Zahl der versandten Kurzmitteilungen dann erstmals. Sie ging um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden zurück. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Der Grund dafür liege in der vermehrten Nutzung von Messenger-Diensten per Apps, vor allem bei Jugendlichen.

20.05.2014 - Datenschutz

EugH fällt Urteil zu der Verantwortung von Suchmaschinenbetreibern

Der Europäische Gerichtshof hat sich mit folgender Frage beschäftigt und einige wegweisende Entscheidungen dazu getroffen: Muss Google aus seinem Suchindex den Namen einer Person entfernen, bei dessen Eingabe auf eine Bekanntmachung einer spanischen Zeitung aus dem Jahr 1998 verlinkt wird, in der über eine Zwangsversteigerung bei dieser Person wegen nicht gezahlter Sozialabgaben berichtet wird?

19.05.2014 - Internet

Nutzungsbestimmungen von Streaming-Diensten oftmals mangelhaft

Immer mehr Menschen nutzen Streaming-Plattformen, um Musik oder Filme direkt aus dem Internet abzuspielen. Doch die Nutzungsbestimmungen solcher Dienste sind einem AGB-Check des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zufolge in großen Teilen rechtswidrig. Vertragsbedingungen seien häufig zu lang, das Impressum unvollständig oder die Buttonlösung nicht umgesetzt. Der vzbv hat Webauftritt und Vertragsklauseln von 14 Unternehmen unter die Lupe genommen und 20 Abmahnungen versandt.

12.05.2014 - Mobiles Internet

App-Flut

Aktuelle Studien des BITKOM-Verbands bieten neue Fakten zu Apps. Allein in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich 3,4 Milliarden heruntergeladen, knapp 1 Milliarde war es vor drei Jahren. In den vier größten App-Shops Google Play Store, Apples App Store, Windows Phone Store und BlackBerry World waren im April 2014 insgesamt gut 2,8 Millionen Apps zum Download verfügbar. Besonders beliebt sind Apps für soziale Netzwerke, Kartendienste und Spiele-Apps. Stiftung Warentest hat kürzlich Büro-Apps für das Tablet untersucht; vieles ist gewöhnungsbedürftig, einiges mangelhaft.

07.04.2014 - Datenschutz

Nach knapp drei Monaten erneut großflächiger Datendiebstahl

Die Staatsanwaltschaft Verden (Aller) hat dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Datensatz mit rund 21 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern zur Verfügung gestellt. Nach technischer Analyse und Bereinigung durch das BSI verblieben rund 18 Millionen von Identitätsdiebstahl betroffene E-Mail-Adressen, darunter rund 3 Millionen deutsche E-Mail-Adressen. Die Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den Online-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de informiert. Zudem stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur Verfügung: https://www.sicherheitstest.bsi.de

04.04.2014 - Datenübermittlung

Die Netzneutralität im Visier

Die Abstimung des Europäischen Parlaments über die Verordnung für einen einheitlichen Telekommunikationsmarkt löst eine intensive Diskussion in der Gesellschaft aus, vor allem im Hinblick auf die so genannte Netzneutralität, d.h. die Gleichbehandlung von Daten im Internet. Nach dem Votum des Europäischen Parlaments sollen Verbraucher grundsätzlich das Recht auf einen offenen und neutralen Internetzugang erhalten. Dazu ist noch die Zustimmung der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten notwendig.

31.03.2014 - Sicheres Internet

Sicher im Netz: Zwei Videospots der Polizei für Kinder und Eltern kostenlos erhältlich

Der Filmspot mit dem Fußballprofi Bastian Schweinsteiger weist Kinder auf Sicherheitsregeln beim Chatten hin. Auf dem zweiten Spot "Surfen. Aber sicher!" gibt TV-Moderator Rudi Cerne Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder beim Surfen vor den Gefahren des Internets schützen können. Die Spots können kostenlos als DVD geholt oder im Internet downgeloadet werden.

13.03.2014 - Mobiles Internet

Was wollen Apps über Sie wissen?

Kaum ein Smartphone-Nutzer möchte mittlerweile auf Apps verzichten. Sie erleichtern oft den Alltag, sind aber auch wissbegierig. Viele der kleinen Programme sichern sich unnötig umfangreiche Zugriffsrechte auf persönliche Daten. Das zeigt ein App-Check, den der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kürzlich mit 50 Apps durchgeführt hat. .

12.03.2014 - Sicherheit im Netz

15. März: Weltverbrauchertag 2014

Anlässlich dessen finden Veranstaltungen und Aktionen rund um das diesjährige Motto "Gefahren im digitalen Alltag" statt.

13.02.2014 - Internet

Hackerangriff auf Fritzboxen

Viele Fritzboxen sind Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Hacker verschafften sich illegal Zutritt zu den Routern und konfigurierten sie so um, dass teuere Mehrwertdienste im Ausland angerufen wurden. Die Herstellerfirma AVM stellt nun Sicherheitsupdates für die verschiedenen Modelle zur Verfügung.

04.02.2014 - Internet

Tippfehlerdomains

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass die konkrete Benutzung einer sog. Tippfehler-Domain (hier: "www.wetteronlin.de") unter dem Gesichtspunkt des Abfangens von Kunden gegen das Verbot unlauterer Behinderung gemäß § 4 Nr. 10 UWG verstößt, wenn der Nutzer auf der sich öffnenden Internetseite nicht sogleich und unübersehbar auf den Umstand hingewiesen wird, dass er sich nicht auf der richtig geschriebenen Domain (hier: "www.wetteronline.de") befindet. Eine Namensverletzung liegt hingegen nicht vor, auch muss die Tippfehler-Domain nicht gelöscht werden.

22.01.2014 - Datenschutz

Massiver Datendiebstahl

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat angesichts eines Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl unter https://www.sicherheitstest.bsi.de eine Webseite eingerichtet, auf der jeder überprüfen kann, ob er von diesem Identitätsdiebstahl betroffen ist. Im Rahmen der Analyse von Botnetzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden wurden rund 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt. Diese bestehen in der Regel aus einem Benutzernamen in Form einer E-Mail-Adresse und einem Passwort.

09.01.2014 - Internet

Datenschutz im Internet: Was Sie wissen sollten

Titelblatt des Leporellos Jeder Gang ins Internet hinterlässt Datenspuren. Im Laufe der Zeit können so umfangreiche Profile entstehen. Hinzu kommt die Gefahr der unbefugten Sammlung und Nutzung von Daten. Dies ist aber kein Grund, auf die Vorteile und Chancen, die das Internet bietet, zu verzichten. Man sollte jedoch wissen, wie und wofür die Daten gesammelt werden und mit welchen Vorkehrungen man das verhindern kann.

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